Alte Anlage war störanfällig, neue soll auch Energiekosten sparen

Sportplätze: LED-Licht auch am Hardenberg

Union-Platz erhielt nach dem Kunstrasen nun neue Leuchten.

Als dritter städtischer Sportplatz nach dem Nocken und dem Stadionnebenplatz ist seit Mittwoch auch der am Hardenberg mit einer LED-Flutlichtanlage ausgestattet. In dieser Woche wurden die sechs neuen Masten aufgestellt und am Mittwoch auch gleich das erste Mal die Leuchten eingeschaltet.

Mit der neuen Anlage sollen die Lichtprobleme am Hardenberg endgültig der Vergangenheit angehören. Der Verein TSV Union hatte den Platz vor zwei Jahren mit Unterstützung der Stadt umgebaut und mit einem neuen Kunstrasen versehen. Für neues Flutlicht war damals kein Geld da, vorsorglich ließ der Verein aber schon mal Fundamente für neue Masten legen. Da es im Anschluss aber Stromverteilungsprobleme zwischen dem Platz und der angrenzenden, ebenfalls modernisierten Turnhalle gegeben hatte, standen die Fußballer im vergangenen Winter über Wochen immer mal wieder im Dunklen.

„Es wurde zwar nachgebessert, doch wir wollten eine endgültige Lösung“, sagt Sportamtsleiter Norbert Knutzen. Glücklicherweise habe man nun noch Haushaltsmittel auftreiben können, und auch der Verein habe noch einmal 3500 Euro hinzu gegeben, so Knutzen.

Die Gesamtkosten beziffert die Stadt auf rund 60 000 Euro. Gleichzeitig erhofft man sich aber eine Energieeinsparung und eine geringere Abstrahlung an die Nachbarschaft, weil die Lichter gezielter auf die Spielfläche ausgerichtet werden können. Anträge für eine öffentliche Förderung der umweltfreundlichen LED-Technik seien auf den Weg gebracht.

Eine Umrüstung weiterer Plätze sei zunächst nicht geplant, so Knutzen. Aber natürlich sollten auch die beiden künftigen vom Land geförderten Sportplatzneubauten an der Langerfelder Grundstraße und am Rott mit dieser Technik ausgerüstet werden. gh