Motorsport Airbag stoppt Angriff von Wuppertaler Motorradtalent Max Schmidt

Spielberg/Wuppertal · Ein Motorschaden und ein technischer Defekt machen dem 19-Jährigen bei den Läufen in Österreich zu schaffen. So reicht es nur zu drei Meisterschaftpunkten.

Max Schmidt hatte in Spielberg viel Pech.

Max Schmidt hatte in Spielberg viel Pech.

Foto: Damon Teerink/Racing Passion Photografie

Eigentlich wollte das Wuppertaler Motorrad-Ass Max Schmidt am vorletzten Rennwochenende der Internationalen Deutschen Superbike-Meisterschaft im österreichischen Spielberg die Top-Ten angreifen, doch das Vorhaben misslang trotz guter Geschwindigkeit aufgrund widriger Umstände. So reichte es nur zu drei DM-Pünktchen. Im ersten Training vor dem ersten Lauf streikte der Motor seiner Hertrampf Yamaha. Das hieß viel Arbeit für die Teamtechniker vor dem zweiten Zeittraining, das Max Schmidt auf Platz 15 beendete. Im Rennen konnte er sich dann auf Rang 13 vorkämpfen, was noch drei Punkte bedeutete – und für den zweiten Lauf das Signal zum Angriff. Leider wurde der in Runde zwei jäh gestoppt, als Schmidt beim Beschleunigen aus dem Sitz gehoben wurde und so unsanft darauf landete, dass der Airbag seines Rennanzugs auslöste. Drei Runden dauerte diese „Beklemmung“, sodass am Ende nicht mehr als Rang 16 drin war. Den belegt der 19-Jährige vor den letzten Läufen auf dem Hockenheimring auch weiter im Gesamtklassement. Red