3:1 — Titans mussten sich erstmals strecken

3:1 — Titans mussten sich erstmals strecken

Wuppertal. Die A!B!C Titans bleiben auf Erfolgskurs, haben aber seit Samstagabend einen kleinen Schönheitsmakel zu verzeichnen. Beim Volleyball-Team Kiel gaben die Zweitliga-Volleyballer den ersten Satz ab, gewannen aber die anderen drei Sätze deutlich.

Nach 98 Minuten feierten die Wuppertaler den 3:1 (21:25, 25:13, 25:17, 25:14)-Sieg und stehen nach drei Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz.

„Im ersten Satz hat die Annahme gewackelt“, nannte Titans-Trainer Georg Grozer den Grund dafür, dass die Kieler mit sieben Punkten vorlegen konnten. Vor allem Tomi Rumpunen hatte Probleme. „Er war nicht so gut drauf“, so Grozer. Die Kieler schlugen weiter auf den Finnen auf. „Tomi wird nervös, wenn etwas nicht sofort klappt, aber da muss er durch.“ Rumpunen wurde sicherer und auch Libero Julian Stuhlmann übernahm noch mehr Verantwortung. Die Titans starteten zwar zur Aufholjagd, aber der Satz war verloren.

Zufrieden konnte Grozer mit dem Rest des Spiels sein. Diesmal wechselte der Coach lediglich Thony Zlystra für Toni Mester Ende des dritten Satzes. „Ich wollte kein Risiko eingehen. Mein Ziel war es dann, dass die Mannschaft stabil bleibt und wir deutlich gewinnen“, erklärte Grozer seine Taktik.

Neu für die Titans war, dass auf der anderen Netzseite starker Widerstand geleistet wurde. „Meine Jungs waren überrascht, dass die Kieler so stark gespielt haben, so viel Gegenwehr gab es bislang noch nie. Aber ab dem zweiten Satz haben wir uns zurückgekämpft“, sagte Grozer.

Eine Aufschlagserie von Daniel Thomsen Mitte des dritten Satzes und Peter Lycks Serie im vierten Durchgang brachte die Titans zum Sieg. Besonders gut spielte wieder einmal Neuzugang Bryce Hickerson. Der Kanadier holte viele Bälle in der Abwehr und auch im Block und im Aufschlag überzeugte er seinen Coach. bac A!B!C Titans Bergisch Land: Kotas, Rumpunen, Lyck, Mester, Stuhlmann, Hickerson, Thomsen, Zylstra.

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