Lesesaal der Uni erhält Architekturpreis

Lesesaal der Uni erhält Architekturpreis

Erweiterungsbau der Universitätsbibliothek wird in Paris ausgezeichnet.

Wuppertal. Viel Lob gab es 2012 bei der Einweihung des Lesesaals der Universitätsbibliothek für die innovative Gestaltung des rund 26 Meter großen Rundbaus, der auf dem Flachdach der Bibliothek errichtet worden ist.

Dass es sich bei dem Lesesaal, der rund 200 Lesearbeitsplätze bietet, um eine großen Wurf des Architektenbüros Schamp & Schmalöer handelt, wurde der Universität nun auch von einer internationalen Jury bestätigt. In der Kategorie „Öffentliche Gebäude“ wurde der Lesesaal in Paris mit dem Architekturpreis „Archizing Trophy“ für seinen kreativen Einstaz von Titabzink ausgezeichnet. Bei der Universität dürfte die Freude auch deshalb groß sein, weil sie die Erweiterung der Bibliothek aus Studiengebühren selbst finanziert hat.

„Bei dieser bautechnisch anspruchsvollen Aufgabe entschieden wir uns für eine Stahlbauweise, die größtmögliche Stabilität bei minimalem Gewicht bietet“, erklärt Architekt Richard Smalöer den Entwurf.

In dem Lesesaal arbeiten die Studenten in loungeartigen Bereichen, es gibt aber auch kleine abgetrennte Räume, in denen sich Arbeitsgruppen zusammensetzen können.

Die umlaufende Glasfassade bietet vom Lesesaal aus einen Weitblick auf Wuppertal und den Campus Griffelnberg. Studierende und Besucher sind regelmäßig begeistert von der Architektur, die zum Selbststudium geradezu motiviert“, sagt Universitätsrektor Professor Lambert T. Koch.

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