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Lebendiges Wohnen im ehemaligen Schwesternheim

Lebendiges Wohnen im ehemaligen Schwesternheim

EIn Projekt an der Rudolfstraße ist bereits realisiert

Wuppertal. Eine verlässliche, dauerhafte Nachbarschaft, generationenübergreifendes Wohnen, barrierefreier Wohnraum, Mitwirkungsmöglichkeiten durch die Bewohner, gemeinschaftliche Räume als Möglichkeit für Treffpunkte: Die Kooperationsvereinbarung zwischen Vereinter Evangelischer Mission (VEM) und dem Verein Lebendiges Wohnen an der Wupper ist bereits unterzeichnet. Derzeit werden die Räumlichkeiten im ehemaligen Schwesternheim an der Rudolfstraße 131 umgebaut.

Für Reinhilde Niemeyer ein dickes Plus: Sie ist eine von bislang neun Personen, die bei diesem Wohnprojekt mit von der Partie sind. "Das ist zeitnah, deshalb habe ich zugegriffen" erzählt die Remscheiderin. Derzeit liegt das Alter der neuen Bewohner zwischen 50 und 81 Jahren. Gesucht werden daher im Moment vor allem noch Familien und jüngere Leute.

Die Wünsche sind klar formuliert: "Wir wollen gemeinsam wohnen, miteinander kommunizieren, uns gegenseitig ergänzen und helfen, voneinander lernen, unabhängig bleiben, in Bewegung bleiben, bewusster unser Leben gestalten, Freizeit miteinander teilen, zusammen Projekte entwickeln", heißt es. Insgesamt geht es um 19 abgeschlossene Wohnungen mit Größen zwischen 40 und 100 Quadratmetern. Fast jede Wohnung hat einen eigenen Balkon.

Kleine Besonderheit: Mit einbezogen ist die VEM-Schwesternschaft. Ihr diente das Gebäude früher nach den Missionsaufgaben in fremden Ländern unter anderem als Alterswohnsitz. Heute sind nur noch sehr wenige Schwestern an der Rudolfstraße unmittelbarer an neuer Trasse und Bahnhof Loh beheimatet.