Kunst bei der Westdeutschen Zeitung

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Bronzeskulpturen von Gabriele von Lutzau machen die Räume der WZ zur Galerie.

Was Gabriele von Lutzau in jungen Jahren erleben musste, kann sich kaum jemand vorstellen. Die damals 23 Jahre alte Frankfurterin war Stewardess in dem Flug, der am 13. Oktober 1977 von palästinensischen Terroristen nach Mogadischu entführt worden ist. Für die junge Frau, für die Crew und für 86 Passagiere begann eine fünftägige Hölle. Die Stürmung der Maschine beendete eine Tragödie, die den Piloten Jürgen Schumann das Leben kostete. Am Freitag erzählt Gabriele von Lutzau im Gespräch mit WZ-Chefredakteur Ulli Tückmantel ab 19 Uhr in der Stadthalle vom Drama in dem Flugzeug namens Landshut.

Seit gestern erzählen die Skulpturen der Künstlerin in den Räumen der WZ an der Ohligsmühle davon. Schwere, dunkle Bronzestatuen, die in ihrer Ästhetik Angst, Trauer aber auch Hoffnung und Aufbruch in die Freiheit dokumentieren, machen die WZ zur Galerie. In Zukunft sollen bei der WZ ambitionierte Künstler aus der Region ausstellen können.

Auf diesem Weg ist Gabriele von Lutzau schon einige Schritte weiter. Ihre Werke erzielen stattliche Preise. Und ihre Geschichte wird die Zuhörer am Freitag, 13. Oktober 2017, in der Stadthalle fesseln.

Karten zum Preis von zehn Euro gibt es nur im Vorverkauf in der Stadthalle (Johannisberg 40), 2. OG, täglich 9-17 Uhr oder telefonisch: 0202/24589-77 ll

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