Wuppertaler Vollplaybacktheater geht auf Deutschland-Tour

Vollplayback-Theater : Das Vollplaybacktheater präsentiert jetzt Sherlock Holmes

Am Dienstag, 10 Uhr, startet der Ticket-Vorverkauf.

Um 10 Uhr heißt es am heutigen Dienstag: Schnell ins Internet und Tickets sichern. Das Vollplaybacktheater geht auf Tour. Am 1. und 2. Februar steht die Heimpremiere von „Sherlock Holmes – und die Liga der außergewöhnlichen Detektive“ in der Rudolf-Steiner-Schule an. Ab 10. Februar werden Dokter Thomas, Supaknut und Co. die Hallen der Republik beglücken, mit ihrer speziellen Art, Hörspiele erlebbar zu machen.

Im vergangenen Jahr war der Run so groß, dass der Auftakt schon nach wenigen Stunden ausverkauft war. Und diesmal? Ensemblemitglied David J. Becher hält sich bedeckt. Zum einen habe man ja diesmal zwei Termine zum Start in Wuppertal – und zum anderen sind „Die Drei ???“ – das, wofür das VPT bei vielen Fans steht - gar nicht dabei. Also nicht so richtig. Oder doch? Becher schmunzelt. Allzuviel zum neuen Stück will er noch nicht verraten. „Kann ich auch gar nicht.“ Aber der Titel und das Pressefoto lassen schon ein paar Rückschlusse zu. Sherlock Holmes sei ja „eigentlich das wahre It-Girl der Popkultur, quasi der Paris Hilton mit Trenchcoat und Kaffeeatem“, so die offizielle Beschreibung des VPT. Man orientiere sich an den Geschichten um die Superhelden a la Avengers oder Justice League, lässt Becher durchsickern – eben nur mit Detektiven. „Justus Jonas wird diesmal aber auf keinen Fall der Boss sein, sondern Sherlock Holmes“, stellt er klar.

Als Grundlage nimmt das VPT-Team die Sherlock-Holmes-Hörspiel-Reihe von „Europa“ aus den 1980er Jahren – und dreht sie, wie es so schön heißt, durch den Fleischwolf. Die Fans dürfen sich wie immer auf einige Gastauftritte freuen. Schimanski, John Sinclair, Tim von TKKG, Der Alte – der Mann aus der Bakerstreet muss sich um kompetente Unterstützung keine Sorgen machen. Und beim Zitat „Ermitteln Du musst!“ dürfte auch klar sein, welcher Protagonist einer gewissen Sternenkriege-Saga ebenfalls mit am Start ist. Alle vereint in einer wilden Jagd auf „eine Art Hund“, wie es leicht kryptisch in der Ankündigung heißt.

In der Vergangenheit hatte das Ensemble schon des öfteren Stücke, in denen „Die Drei ???“ nur am Rande auftraten. „Jetzt wurde es mal wieder Zeit“, betont Becher. Eigentlich habe man das schon während der letzten Tour diskutiert. Die Entscheidungsfindung habe dann aber doch etwas gedauert, schmunzelt er.

Nicht ausgeschlossen ist, dass es zum Abschluss dieser Tour noch mal Gastspiele in Wuppertal geben wird. „Wir denken drüber nach. Es ist schön, am Ende noch mal zu Hause zu spielen“, kündigt Becher an.

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