Wuppertaler Schauspiel bietet neues Format für Schulklassen an

Wuppertaler Bühnen : Schauspiel tritt im Klassenzimmer auf

Das Theater will Jugendliche ansprechen – etwa mit einem Stück über Internetmobbing.

Schauspielintendant Thomas Braus hat am Donnerstag ein neues Theaterformat vorgestellt: Bei dem Projekt „Klassenzimmerstücke“ werden halbstündige Theaterstücke vor einer Schulklasse aufgeführt. Für eine finanzielle Unterstützung des Projektes konnte er Ikea Wuppertal gewinnen. Das Unternehmen steuert 5000 Euro zu dem Projekt bei.

„Ziel ist, Schülerinnen und Schüler wieder mehr für das Theater zu begeistern, indem für sie relevante Themen behandelt werden“, erklärt Thomas Braus die Idee. Zielgruppe ist die Mittelstufe. Die Schülerinnen und Schüler erhalten jeweils im Anschluss an die Vorführung die Gelegenheit, mit Theaterpädagogen und den Schauspielern über die Themen des Stücks zu diskutieren und Fragen zu stellen. Die Schulen werden von den Wuppertaler Bühnen angeschrieben; die Häufigkeit der Auftritte ist abhängig von der Nachfrage.

Die Proben für ein Stück, das sich mit Internetmobbing beschäftigt, sollen in der Weihnachtszeit beginnen. Es wird von Peter Wallgram inszeniert.

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