Rückblick Die schwierigste und schlimmste Spielzeit seiner Laufbahn

Wuppertal · Der Opernintendant schaut auf die endende Spielzeit zurück - Umplanungen wegen Pandemie, Flut und Krieg

 Für Opernintendant Berthold Schneider war die Spielzeit aber auch „künstlerisch beglückend“.

Für Opernintendant Berthold Schneider war die Spielzeit aber auch „künstlerisch beglückend“.

Foto: Björn Hickmann/ stage picture

Wenn Berthold Schneider auf die gerade endende Spielzeit zurückschaut, ist sein Urteil schnell gefällt: „Es war die schwierigste und schlimmste meiner gesamten Laufbahn“, sagt er sofort. Und nennt Gründe: Sie sei drei Weltereignissen ausgesetzt gewesen – der Pandemie, die immer wieder für Umplanungen sorgte, dem Klimawandel, der mit Starkregen das Theater in Teilen zerstörte, sowie dem Ukrainekrieg, der die Mitarbeit ukrainischer und russischer Regieteams veränderte. „All das hat den Betroffenen, den Künstlern und dem Publikum alles abverlangt, und wir sind damit noch nicht am Ende“. Und doch mischt sich in die Bilanz des Wuppertaler Opernintendanten auch Positives.