Wichtiger Schritt

Bisher wurde die Diskussion hinter verschlossenen Türen geführt. Dass nun jeder angesprochen ist, sich und seine Ideen einzubringen, ist ein wichtiger Schritt. Dass die politische Entscheidung deshalb (und wegen der Hoffnung auf Landeshilfe) vertagt wird, lässt Weitblick erkennen, schafft den Verantwortlichen aber auch Zeit und Raum, um einen breiten Konsens zu schaffen.

Kulturinteressierte erhalten die Möglichkeit, sich aktiv zu engagieren. Auf der anderen Seite kann sich die Stadtspitze dem möglichen Vorwurf entziehen, über die Köpfe der Bürger hinweg nur eigene Vorstellungen zu diskutieren. Damit der Aufruf zum offenen Diskurs keine Alibifunktion hat, liegt es nun an den Wuppertalern, die Einladung auch anzunehmen. Zu beschönigen gibt es dabei nichts. Fest steht: Die Bühnen können auf Dauer nicht zwei Häuser finanzieren. Je früher ein neues Nutzungskonzept für das Schauspielhaus gefunden wird, umso besser ist es.

martina.thoene@ westdeutsche-zeitung.de

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