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Von-der-Heydt-Museum kündigt vier Ausstellungen an

Ausstellungsprogramm für 2021 : Von-der-Heydt-Museum kündigt vier Ausstellungen an

Das Von-der-Heydt-Museum kündigt für das Jahr 2021 gleich vier Ausstellungen an.

Den Auftakt macht im Februar die Ausstellung „Goldene Zeiten - Die Sammlung Niederländischer Kunst und ihre Geschichte“ vom 28. Februar 2021 bis zum 27. Februar 2022. Die Ausstellung widmet sich der lange nicht mehr präsentierten Sammlung niederländischer Malerei und Grafik des 16. und 17. Jahrhunderts. Erzählt werden auch die Geschichten hinter den Werken. So soll zum einen das große bürgerschaftliche Engagement erkennbar werden, das zur Begründung dieses Zweigs der Sammlung führte. Zum anderen werden Fragen der Provenienzforschung behandelt, die oft eine langwierige Recherche verlangen.

Einen Monat später schließt Hans-Christian Schink (Freundschaftsanfrage 1) vom 28. März bis zum 15. August an. Sein Werk beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Landschafts- und Architekturfotografie – geschichtsträchtige Genres, deren Konventionen und Codes er gleichermaßen bestätigt wie hinterfragt. Die Schau eröffnet eine neue Reihe, in der renommierte zeitgenössische Künstler eingeladen werden, sich mit den Beständen des Hauses auseinanderzusetzen.

Im September naht ein Ausstellungshöhepunkt: Das Museum zeigt „Aus der Zeit gerissen. Joseph Beuys: Aktionen – fotografiert von Ute Klophaus“. Die Werke sind vom 21. September 2021 bis zum 9. Januar 2022 zu sehen. Die Arbeiten zeigen „herausgerissene Momente“ der performativen Kunst von Beuys und vermitteln zugleich die besondere Ausstrahlung, Intensität und Energie. Das „24-Stunden-Happening“ 1965 in der Galerie Parnass, eines der wichtigsten Ereignisse der internationalen Fluxus-Bewegung, an dem auch Nam June Paik, Bazon Brock, Tomas Schmit, Wolf Vostell u. a. teilnahmen, wurde für die gebürtige Wuppertalerin zum Schlüsselerlebnis. Mehr als 20 Jahre fotografierte sie Beuys und sein Werk, prägte damit unser Bild des Jahrhundertkünstlers..

Vom 23. November bis zum 27. Februar ist „Brücke und Blauer Reiter“ zu sehen. Die Künstlergruppen Brücke und Blauer Reiter stehen synonym für den Expressionismus in Deutschland. Die Ausstellung soll einen frischen Blick auf die Bedeutung und das Zusammenwirken dieser beiden Formationen ermöglichen. Die Ausstellung geht hervor aus einer engen Zusammenarbeit des Von der Heydt-Museums Wuppertal mit dem Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, und den Kunstsammlungen Chemnitz.

(red)