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Videokunst stellt Utopien in Frage

Videokunst stellt Utopien in Frage

Ralf Küster stellt ab Freitag im Kolkmannhaus aus.

Wuppertal. Der Neue Kunstverein Wuppertal eröffnet am Freitag, 25. Juni, eine neue Ausstellung: Ralf Küster präsentiert im Kolkmannhaus, Hofaue 51, seine Ausstellung "Utopia/Dystopia". Gezeigt werden zwei Videoprojektionen, darunter die siebeneinhalbminütige Videoinstallation "Utopia - Dystopia (exp.)", in der verschwommene, amorphe, technische und rätselhafte Strukturen aufeinandertreffen, "die den Wahrheits- und Realitätsgehalt von Utopien verschiedener Epochen visualisieren und in Frage stellen", wie Erik Schönenberg vom Neuen Kunstverein ankündigt. Daneben wird die 26-minütige Dokumentation "Kavalar - die weiße Zone" präsentiert, die mit Blick auf den G8-Gipfel in Heiligendamm entstand.

Ralf Küster lebt in Berlin und studierte an der Hochschule für Künste in Bremen bei Jean-François Guiton. Der Träger des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst ist regelmäßig auf nationalen und internationalen Festivals und in Ausstellungen vertreten.

Erik Schönenberg eröffnet die Ausstellung am Freitag, 25. Juni, um 19 Uhr im Kolkmannhaus. Zu sehen ist sie bis zum 31. Juli - jeweils mittwochs bis freitags von 17 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. thö