Uni-Musiker und der „Fluch der Karibik“

Uni-Musiker und der „Fluch der Karibik“

Klangvoller Abschluss: Chor und Orchester feierten das Semester-Ende.

Wuppertal. Wann kann man schon mal die Beatles, Charlie Chaplin, Joseph Haydn und Captain Jack Sparrow zusammen in der Kirche erleben? Die wahrlich außergewöhnliche Mischung beim „Konzert zum Semester-Ende“ des Uni-Chors und des Uni-Orchesters machte es möglich. Am Mittwochabend spielten die Studierenden und Mitarbeiter der Bergischen Universität in der randvollen Paulskirche in Unterbarmen ein Programm, das so ziemlich alle Musikrichtungen abdeckte.

Ob Klassik, Pop, Rock, Musical oder Jazz: Unter der Leitung von Christoph Spengler klang alles gut. So auch Georg Philipp Telemanns Konzert für zwei Altblockflöten. Die sehr harmonischen und melodischen Klänge spielte das Barock-Ensemble des Uni-Orchesters im Stehen. Das gesamte Orchester zusammen spielte dann aber auch ein Medley aus bekannten Jazzstücken, wie beispielsweise „It Don’t Mean A Thing“ oder „Take Five“. Außerdem brachten die Musiker ein Medley aus dem Musical „Chicago“ mit herrlichen Streicherparts. Auch der Chor wagte sich an ein Musical und sang Songs aus „Jekyll And Hyde“, die den Besuchern eine Gänsehaut bereiteten.

Neben „Blackbird“ von den Beatles sang das Ensemble auch den Megahit „California Dreamin’“ von The Mamas And The Papas. Die Herren und Damen sangen die Parts sowohl getrennt als auch versetzt — und entführten die Besucher so wieder zurück in die 60er Jahre.

Als Chor und Orchester dann für ein Stück zusammen auf der Bühne standen, wurde es auch dort voll. „Thy Will Be Done“ sagen und spielten sie von Joakim Arenius — ein rührendes Stück, das sich zum Ende hin gewaltig aufbaute und klangstark die Kirche erfüllte. Beendet wurde das Konzert vom Orchester mit einem Medley der Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ sowie mit einem großartigen Finale zu dem bekannten und mitreißendem „He’s A Pirate“. Für dass variationsreiche Konzert bedankte sich das Publikum mit einem lang anhaltenden, herzlichen Applaus.