Tanzzentrum: Die Stadt setzt auf den Bund

Tanzzentrum: Die Stadt setzt auf den Bund

Wuppertal. Wie geht es weiter mit dem Schauspielhaus? Wie berichtet, wird dem Gedanken, aus dem geschlossenen Gebäude ein internationales Tanzzentrum zu machen, inzwischen auch auf Bundesebene — im Koalitionsvertrag — große Bedeutung zugesprochen.

Nach wie vor ist die Frage der Finanzierung der Dreh- und Angelpunkt. Nach dem aktuellen Stand der Verhandlungen mit EU, Bund und Land gefragt, gibt sich Oberbürgermeister Peter Jung zuversichtlich: „Wir arbeiten intensiv daran.“

Derzeit ruhen viele Hoffnungen auf Monika Grütters. Die neue Kulturstaatsministerin — so wünscht es sich die Stadtspitze — solle möglichst bald nach Wuppertal reisen, um eine Aufführung des Tanztheaters zu erleben. „Wir möchten sie für die Idee des Tanzzentrums begeistern“, sagt Jung. „Wir sind dabei, eine Einladung auszusprechen.“

Folgt Grütters dem Ruf aus Wuppertal, könnte sie etwa im Mai eine Vorstellung im Opernhaus genießen und sich zugleich über die Pläne für eine mögliche Nachfolgenutzung des Schauspielhauses informieren. Auch Kämmerer Johannes Slawig unterstreicht, wie wichtig es wäre, sie ins Boot zu holen: „Die rund 40 Millionen Euro Sanierungskosten sind das Eine, die jährlichen Betriebskosten von zwei bis drei Millionen Euro etwas ganz Anderes.“ Wuppertal könne es nicht alleine stemmen. thö