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Rainer Widmanns Jazz-Tipps für Wuppertal

Musik : Neo A-cappella, Freejazz und Jonglage

Schon um 19 Uhr beginnt am Donnerstag, 16. Januar, in der Hauptkirche Unterbarmen, Martin-Luther-Straße 16, das nächste Konzert in der Reihe Klangkosmos Weltmusik. Zu Gast ist die koreanische Vokalistin Lee Narae, die von zwei Zither-Spielerinnen sowie einem Gitarristen begleitet wird.

Das Wuppertaler Erfolgsduo Romi, mit dem singenden Schlagzeuger Mickey Neher-Warkocz und von der Heydt-Förderpreisträger Roman Babik an den Tasten seiner Korg-Orgel und einem Nord-Keyboard, spielt am heutigen Donnerstag, 16. Januar, um 20 Uhr ihre Mischung aus Rhythm & Blues, Soul, Funk mit Jazz im Café Simonz, Simonstraße 36.

Die zehnköpfige Jazzband um die Klarinettistin Rebecca Trescher, gastiert am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr im Jazz Club im Loch, Bergstraße 50. Mit Trompeten, Saxophonen, Harfe, Flöte, Cello, Klavier, Vibraphon, Bass und Schlagzeug präsentiert die Band einen erfrischenden modernen Klang, der sich experimentell zwischen Jazz und Klassik bewegt.

Improvisation im Jazz hat einen schlechten Ruf; die meisten verstehen darunter „beliebiges Handeln“. Doch die Improvisation ist viel älter als der Jazz selbst. „Improvisation, ein Prinzip des Lebens: von Keith Jarrett bis Angela Merkel. Eine Projektion von Michael Rüsenberg“, ist der Titel eines Vortrags am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr im Ort, Luisenstraße 116.

Im Kontakthof, Genügsamkeitstraße 11, steht am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr die Improvisationsband 3 Style mit dem Schlagzeuger Michael Fehst, Sven Vilhelmsson am Kontrabass, dem E-Gitarristen Franjo Obradovic und Marie Christine Schröck an Saxophon und Klarinette auf der Bühne. Groove und Experimentelles stehen bei den Vier gleichberechtigt Seite an Seite.

Ebenfalls am Freitag, 17. Januar, gastiert um 20.30 Uhr das Wuppertaler Improvisations Orchester (WIO) zusammen mit dem Choreographen und Performer Felix Bürkle in der Neuen Kirche, Sophienstraße 39. Bürkle wird die Improvisationen des WIO mit Jonglage, Tanz und Performance begleiten und auch die Band dirigieren.

In der American-Roots-Music-Reihe im Bürgerbahnhof Vohwinkel, Bahnstraße 16, spielen am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr Mike Marshall und Freunde. Marshall, der wechselweise in Wuppertal und den USA lebt, spielt Mandoline, Gitarre, Mandocello und Violine. Mit dabei sind Oliver Waitze an der Gitarre und der Bassist Max Schaaf.

Das Eichler Jazz Family Trio gastiert am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr in der Bandfabrik, Schwelmer Straße 133. Dort spielen die Bassistin Inga Eichler, die in verschiedenen Jazz/Pop/Theater-Projekten arbeitet und der Schlagzeuger Hendrik Eichler gemeinsam mit ihrem Vater und Pianisten Wolfgang Eichler sowohl Eigenkompositionen als auch bekannte Jazz/Pop-Standards.

Der Jazzclub im Loch, Bergstraße 50, präsentiert am Samstag, 18. Januar, um 20 Uhr das Neo A-cappella Quartett Of Cabbages And Kings. Die vier Musikerinnen bilden immer neue Variationen im reizvollen Wechselspiel zwischen Solo- und Ensemble-Gesang zwischen leiser Fragilität und kraftvollem Ausbruch.

Im Ort, Luisenstraße 116, spielt am Samstag, 18. Januar, um 20 Uhr das Duo So Seet mit der Vokalistin Sofia Jernberg und Sebastian Gramss am Kontrabass. Dort treffen sich die preisgekrönte schwedisch/äthiopische Sängerin und der Kölner Ausnahmebassist zu einem befreiten und befreienden Dialog.

Nach zahlreichen Experimenten kehrt Henrik Freischlader nun wieder dorthin zurück, wo für ihn alles begonnen hat - zum Blues. Am Samstag, 18. Januar, tritt er um 20 Uhr mit Schlagzeuger Moritz Meinschäfer, Armin Alic am Bass, Keyboarder Roman Babik und Saxophonist Marco Zügner im LCB im Haus der Jugend Barmen, Geschwister-Scholl-Platz 4-6, auf.

Die Rock-Blues-Band B-Connection, gastiert am Samstag, 18. Januar, um 20 Uhr im Kontakthof, Genügsamkeitstraße 11. Mit Gitarren, Bass, Gesang und Schlagzeug versprechen sie ein unverwechselbares Bluesfeeling auf groovendem Fundament.

Bis nächste Woche wünscht anregende und unterhaltsame Musikabende, Ihr und Euer Rainer Widmann.