Rainer Widmanns Jazz-Tipps für Wuppertal

Musik : Jazzbigband, Brunch und Klangart

Mit zwei Acts aus dem Bereich experimenteller Gitarrenmusik zwischen Dark Ambient, Drones und Jazz startet die Musikreihe Fragments in der Galerie Grölle pass:projects, Friedrich-Ebert-Straße 143e. Um 20 Uhr werden am Freitag, 4. Oktober, der amerikanische Komponist, Musiker und Performer William Fowler Collins düsteren Minimalismus und Drone Musik an die Wupper bringen.

Ferner stellt der schwedische Gitarrist Joel Fabiansson sein Soloprojekt Nebulosa mit elektronischen Soundexperimenten und Gitarrenimprovisationen vor.

Am Samstag, 5. Oktober, präsentiert Kultur im Kontor, Hauptstraße 88, um 19.30 Uhr die Forsonics. Dahinter verbergen sich die bergischen Jazzer Andy Gillmann an Schlagzeug und Percussion, Bert Fastenrath mit akustischer und elektrischer Gitarre, Carsten Stüwe an Keyboards, Orgel und Klavier und der Trompeter und Flügelhornspieler Chris Fischer. Die vier stellen an dem Abend in Cronenberg die zehn Stücke ihrer neuen CD „Timeline“ vor.

Im Jazz Club im Loch, Bergstraße 50, tritt am Samstag, 5. Oktober, um 20 Uhr die Big Band der Bergischen Musikschule, Jazzpension auf. Unter der Leitung ihres Gründers, des Trompeters Martin Zobel, spielen Schüler der Bergischen Musikschule und angehende Musikstudenten ein vielfältiges Repertoire von Funk-Nummern bis hin zu Gesangs-Balladen.

„Musik für die Götter“ mit dem Souls and Spirits Orchestra kündigt das Caritas-Begegnungszentrum, Hünefeldstraße 54 a, für Samstag, 5. Oktober, um 20 Uhr an. Ein sechsköpfiger Kern von Wuppertaler Jazz-, Elektronik-, Welt- und Orchestermusikern um den Initiator und Komponisten Charles Petersohn, hat sich mit Musikern aus Köln, Solingen und Düsseldorf zusammengetan, um die Vielfalt spiritueller Musik zu zelebrieren.

Mit einem „Tribut to Nat King Cole” startet der Pianist und Entertainer Vladimir Burkhardt am Sonntag, 6. Oktober, um 11 Uhr in die diesjährige Herbstsaison. Beim beliebten und erfolgreichen Brunchbuffet im Rossini Restaurant in der Historischen Stadthalle, Johannisberg 40, kann man in feierlicher Atmosphäre mit Live-Jazz in den Sonntag starten.

Um 18 Uhr beginnt am Sonntag, 6. Oktober, mit dem Kevin Hays/Lionel Loueke Duo das letzte Klangartkonzert im Skulpturenpark Waldfrieden, Hirschstraße 12. Seinem Gitarrenspiel verleiht er durch Scatgesang und perkussive Schnalzlaute weitere Dimensionen. Mit dem US-amerikanischen Sänger und Pianisten Hays bringen die beiden eine Mischung aus afrikanischen Einflüssen und Jazz mit komplexen Rhythmen auf die Bühne. Die Ursprünge ihrer Musik lagen bei Tim Holehouse aus England und dem Belgier Vicent Sledgers im Punk, Metal und Rock und sie entwickelten sie im Laufe der Jahre weiter zum Blues. Am Dienstag, 8. Oktober stellen die zwei um 20 Uhr im Swane-Café, Luisenstraße 102a, ihre Hill-Country-Blues- Mischung vor.

Bis nächste Woche wünscht unterhaltsame Musikabende, Ihr und Euer Rainer Widmann