Rainer Widmanns Jazz-Tipps für Wuppertal

Rainers Jazzcorner : Nepalesische Musik und Fusion-Jazz

Für Jazzfans gibt es spannende Konzerte und eine Wanderung durch die Nacht.

Neue Töne aus dem Himalaya bringt die fünfköpfige Gruppe Night mit zum nächsten Konzert der Reihe Schwebeklang, das am Donnerstag, 16. Mai, um 18 Uhr in der Unterbarmer Hauptkirche, Martin-Luther-Straße 16, stattfindet.

Im Café Ada, Wiesenstraße 6, spielt am Donnerstag, 16. Mai, um 20 Uhr die 1999 vom Gitarristen Bert Fastenrath und Keyboarder Carsten Stüwe gegründete Fusion-Band Loopz in Aspic.

In der Reihe SaitenReise präsentiert der Bürgerbahnhof Vohwinkel, Bahnstraße 16, am Donnerstag, 16. Mai, um 20 Uhr einen Weltstar der akustischen Gitarrenmusik: Peter Finger. Finger genießt seit den 70ern einen herausragenden Ruf als Akustikgitarrist.

Einer der bekanntesten Straßenmusiker Deutschlands, Klaus der Geiger, tritt am Freitag, 17. Mai, um 20 Uhr in der Bandfabrik, Schwelmer Straße 133, zusammen mit dem klassischen Gitarristen Marius Peters auf. Die beiden spielen Improvisationen, Jazzstücke und vor allem die revolutionäre argentinische Tangomusik Astor Piazzollas.

Minimal Music von Steve Reich und Philip Glass und Bachs Goldberg Variationen arrangiert für Mallets spielt das Duo PS: Percussion mit Salome Amend und Pavel Beliaev am Freitag, 17. Mai, um 20.30 Uhr in der Neuen Kirche, Sophienstraße 39.  

Bereits zum dritten Mal findet auf Initiative der Oper Wuppertal die Konzertreihe „Sound of the City“ statt, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Musik der Stadt und ihrer Oper in ein neues Verhältnis zu setzen. In diesem Jahr steht unter dem Titel wuppertal@night das Nachtleben im Mittelpunkt. Am Freitag, 17. Mai, tritt um 21.30 Uhr der Elektronikmusiker Orson Hentschel zusammen mit Teilen des Wuppertaler Sinfonieorchesters im Rahmen der Reihe im U-Club, Friedrich-Ebert-Straße 191, auf.

Im Wirtschaftswunder, Wiesenstraße 17, ist am Samstag, 18. Mai, um 20 Uhr die Ilona Ludwig Band zu Gast. Die 2011 von der Wuppertaler Sängerin Ilona Ludwig und Keyboarder Stefan Mühlhaus in kleiner Besetzung gegründete Band, hat sich innerhalb kürzester Zeit mit der Mischung aus Blues, Jazz und Soul in der Szene weit über die Stadt hinaus einen Namen gemacht. Mit dabei Gitarrist Uwe Sandfort, Volker Nachtigall Gitarre, Leon Mucke am Schlagzeug und Peter Krugmann Blues-Harp.

Das Quartett Komponente 4D mit Xiao Fu (Percussions, Marimba), Chuanghuan Xia (Querflöte), Miriam Bathe (Violine) und Rob Wheatly (Cello) vereint neue Musik, Improvisation und Einflüsse aus der chinesischen Oper teils virtuos und zart, teils schroff und krachend. Zusammen mit Charles Petersohn treten sie am Samstag, 18. Mai, um 20 Uhr im Jazz Club im Loch, Bergstraße 50, auf (Eingang Ecke Plateniusstraße/Eckhardstraße).

Im Rahmen von „Sound oft the City“ findet am Samstag, 18. Mai, ab 21.30 Uhr im Skulpturenpark Waldfrieden, Hirschstraße 12, eine musikalische Wanderung in die Nacht mit der Musik von Igor Strawinskys „Les Noces“ und Gorilla Moon statt. Die Musik selbst wird zur Skulptur, wenn der Chor der Oper, Schlagzeuger aus dem Sinfonieorchester Wuppertal und elektrische Musik die Dämmerung durchbrechen. Gorilla Moon spielt Freestyle zwischen Jazz und Rock. Das Trio wurde 2006 von Eugen Egner (E-Gitarre) Dietrich Rauschtenberger (Schlagzeug) und Dietmar Wehr (E-Bass) gegründet. Der Saxophonist Hans-Peter Hiby ist im Skulpturenpark als Gast dabei.

Beim zweiten Konzert der im März erfolgreich gestarteten Matinee-Reihe zum Thema Improvisation ist am Sonntag, 19. Mai, um 12 Uhr der Saxofonist und Klarinettist Vlatko Kučan zu Gast im Ort, Luisenstraße 116. Kučan stammt aus Sarajevo und lebt in Hamburg, wo er an der Hochschule für Musik und Theater unterrichtet. Ein Solo wird die Matinée eröffnen. Dann folgt im zweiten Teil ein Gespräch mit dem Musiker Christoph Irmer über die Musik und das Verständnis von Improvisation.

Bis nächste Woche wünscht anregende und unterhaltsame Musikabende, Ihr und Euer Rainer Widmann

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