Rainer Widmanns Jazz-Tipps für Wuppertal

Musik : Jazz, Blues und Elektroniksounds

Auch an den Osterfeiertagen wird in Wuppertal für Freunde von verschiedener Musik ein vielfältiges Programm geboten.

Das Menzel Mutzke Quartett gastiert am Samstag, 20. April, um 20 Uhr im Jazz Club im Loch, Bergstraße 50 (Treppe hoch!). Der Kölner Trompeter Mutzke tourte in den letzten Jahren mit großem Erfolg mit der Hamburger Brassband Moopmama durch die Republik und hat nun sein eigenes Jazzquartett mit Pianist Lucas Leidinger, Silvio Morger am Schlagzeug und Kontrabassist Dietmar Fuhr zusammengestellt, mit dem er Ende April auch sein Debutalbum mit Unterstützung von Pablo Held aufnehmen wird.

Im Swane-Café, Luisenstraße 102a, tritt am Samstag, 20. April, um 20 Uhr der Gitarrist Dirk Schlingmann auf. Er hat sich mit Geige und Gitarre mit verschiedensten Musikstile von Klassik, Jazz, Rock, Pop, Bluegrass bis Avantgarde beschäftigt und dabei seine eigene algorithmische Musik entwickelt. Zum Konzert in Wuppertal hat er auch seine Frau Catherine, Bruder Jochen und Neffe Svende eingeladen, um mitzuwirken.

„Old School Blues” serviert Bad Temper Joe am Samstag, 20. April um 20 Uhr in der Bandfabrik, Schwelmer Straße 133. Wenn er sich über seine Lap-Slide Gitarre beugt und den Blues spielt, liefert er einen herzzerreißenden Sound. Er erzählt seine Geschichte in der Tradition der alten Bluessänger aus dem Mississippi-Delta, mit der Kraft eines Mannes und seiner Gitarre.

Die fünfköpfige, junge norwegische Band Broen kommt am Sonntag, 21. April um 20 Uhr in den Jazz Club im Loch, Bergstraße 50. Mit Synthesizer, Gitarre, Tuba, Schlagzeug und Gesang kombinieren sie in glitzernden Kostümen R‘n‘B, Rap, Jazz, Psychedelic, Dub und Elektronik und ignorieren dabei die üblichen Konventionen, um so ihren eigenen einzigartigen Sound zu erschaffen.

Am Ostermontag, 22. April, präsentiert die Galerie Grölle pass:projects, Friedrich-Ebert-Straße 143e (Hinterhaus direkt an der Wupper), um 20 Uhr beim nächsten Fragments Konzert Nordra. Monika Khot aka Nordra aus Seattle ist einer der aufregendsten und vielversprechendsten Acts der amerikanischen Undergroundszene zwischen Electronica, Industrial und (Post-) Metal. Dazu kommt noch die live gespielte „Pocket trumpet“ und ihr ätherischer Gesang.

Bis nächste Woche wünscht anregende und unterhaltsame Musikabende, Ihr und Euer Rainer Widmann

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