Finissage: „Manchmal ist ein Mensch ein ganzes Volk“

Finissage : „Manchmal ist ein Mensch ein ganzes Volk“

Große Finissage der Else Lasker-Schüler-Ausstellung im Von der Heydt-Museum.

Die Ausstellung „Else Lasker-Schüler. Prinz Jussuf und die Avantgarde“ geht am kommenden Sonntag, 16. Februar, im Von der Heydt-Museum (Turmhof 8) zu Ende. Zur Finissage bietet die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, die auch die einzigartige Schau initiiert hat, ein besonderes Programm, das nochmal an das gelungene Jubiläumsjahr 2019 erinnern soll. „Denn mit dem Jubiläumsjahr ist die Dichterin erst wirklich in ihrer Heimatstadt angekommen“, sagt Hajo Jahn, Vorsitzender der Literaturgesellschaft. Er stellt das Programm vor, das auch ein Dank an das Museum, an die Kuratorin Dr. Antje Birthälmer und die vielen Besucher sei.

Auf dem Programm steht ab 16 Uhr eine Mixtur aus Live-Hörspiel und musikalischer Revue von Heiner Bontrup. Der Titel „Manchmal ist ein Mensch ein ganzes Volk“ ist ein Zitat der Dichterin und meint die Fortsetzung der Malerei-Ausstellung mit literarischen und musikalischen Mitteln. Noch einmal werden die Lebensstationen der Dichterin nachgezeichnet und in Beziehung gestellt zu den gesellschaftlichen und künstlerischen Entwicklungen von 1900 bis 1933. Julia Wolff schlüpft in die Rolle der Else Lasker-Schüler; Hendrik Vogt leiht Freunden und Wegbegleitern wie Franz Marc, Gottfried Benn, Georg Trakl und Teo Otto seine Stimme. Hans Richter führt als Erzähler durch das Programm. Die Kölner Sängerin Margaux Kier, Theaterkomponist und -musiker Henning Brand am Blauen Klavier (der Gesamtschule Else Lasker-Schüler) sowie der Bassist Harald Eller gestalten Lyrik der Dichterin musikalisch. Der Wuppertaler Licht- und Medienkünstler Gregor Eisenmann steuert Projektionen bei.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.