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Leo Theater: „Wir sind angekommen“

Leo Theater: „Wir sind angekommen“

Erstes Fazit nach 100 Tagen in Ennepetal.

Wuppertal/Ennepetal. Steigende Besucher- und Abonnenten-Zahlen. Drei Blockbuster, die das Publikum ins neue Leo Theater zogen und immer noch ziehen. Ein starkes Team im Rücken und Unterstützung von der Stadt Ennepetal und dem Haus Ennepetal. „Wir sind in Ennepetal angekommen“, so Thorsten Hamer im gerade erschienenen neuen Leo Magazin. „Unser Fazit der ersten 100 Tage: Es ist bestens angelaufen.“

Eine Menge Arbeit liege hinter dem Leo Team. Christiane Breucker und Thorsten Hamer von der Leitung des Leo Theaters erklärten anlässlich der ersten 100 Tage in Ennepetal, dass es in erster Linie drei „Blockbuster sind, die das Publikum in die Ennepetaler Spielstätte locken: „Ach Egon“, „Nie mehr allein“ und zuletzt avancierte „Männer für gewisse Stunden“ zu einem wahren Publikums-Renner.

„Wir haben viele Wuppertaler, die uns in Ennepetal besuchen und haben neue Zuschauer aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und darüber hinaus gewonnen“, freut sich Christiane Breucker. Das Konzept, mehrere Bühnen im Leo Theater zu bespielen, sei aufgegangen, erklärt Theaterchef Thorsten Hamer. Der große Saal, der Hörsaal, das Foyer oder auch der große Tagungsraum bieten dem Theater aus künstlerischer Sicht Möglichkeiten, das es bislang nicht hatte.

Man werde in der kommenden Spielzeit 2014/2015 das Konzept des „Theaters zum Anfassen“ weiterverfolgen, die Nähe zum Publikum suchen. Breucker und Hamer wollen auch künftig auf die Sparten Boulevard und Komödien setzen. Den Spielplan 2014 /2015 werde man Ende April vorstellen.

„Zudem möchten wir auch in den Nachbarstädten spielen, um das Leo Theater dort bekannter zu machen“, kündigt Thorsten Hamer an. Unter das Stichwort „Leo unterwegs“ fällt auch eine Kooperation mit dem Restaurants „La Grotta“. Dort wird man demnächst die erste Dinner-Show erleben können. Man wolle das Leo Theater noch wohnlicher gestalten. Große Plakate und Fotos sollen dazu beitragen, dass sich die Besucher noch wohler fühlen. Zudem seien Hinweisschilder in der Planung, die den Besuchern den Weg weisen. Red