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Kunsthochdrei: Konzert, Lesung und Ausstellung bilden eine Einheit

Kunsthochdrei: Konzert, Lesung und Ausstellung bilden eine Einheit

Musik, Literatur und Bildende Kunst gibt es an fünf Terminen in diesem Jahr.

Wuppertal. Kunst und Kultur wurden in Wuppertal schon immer groß geschrieben, doch wollen sich anscheinend immer weniger Menschen zwischen einem Konzert, einer Lesung oder einer Kunstausstellung entscheiden müssen, wenn sie eine Kulturveranstaltung besuchen. Diesen Eindruck vermittelt zumindest der Erfolg der Reihe „kunsthochdrei“, bei der Musik, Literatur und Bildende Kunst in Kombination präsentiert werden.

Die Veranstaltungsreihe, die der Kunst- und Museumsverein in Kooperation mit dem Von der Heydt-Museum, dem Literaturhaus e.V. und der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal veranstaltet, startet in diesem Jahr in die sechste Saison. Auch für 2014 wurden verschiedene Themen ausgewählt, die an fünf Terminen durch Vorträge, Lesungen und musikalische Beiträge beleuchtet werden — im Von der Heydt-Museum und in der City-Kirche.

„Während sich in den vergangenen Jahren die musikalische und literarische Themenauswahl an Ausstellungen zur Bildenden Kunst orientierte, gibt in diesem Jahr die Literatur den Anlass für die musikalische und künstlerische Themenauswahl. Dabei wird mit der Jahreszahl 2014 gespielt“, umreißt Anne Linsel vom Literaturhaus das Programm.

In diesem spiegeln sich das Gedenken an den Ersten Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt, sowie der vor 200 Jahren erschienene Roman „Peter Schlemihl“ von Adelbert von Chamisso oder die beiden Gedichtbände von Stefan George und Georg Trakl wider.

Dem Vater des Impressionismus, Camille Pissarro, ist im Oktober mit einer großen Ausstellung im Von der Heydt-Museum der Abschluss von „kunsthochdrei“ in diesem Jahr gewidmet. „Es ist immer viel Arbeit, die verschiedenen Künstler aus Wuppertal und von außerhalb zusammenzustellen, aber der Aufwand lohnt sich. Jedes Jahr sind die Leute von den ausgewählten Kombinationen begeistert“, sagt Gerhard Finckh, Direktor des Von der Heydt-Museums.