Drei Frage an... Schauspielerin Maresa Lühle

Drei Frage an... Schauspielerin Maresa Lühle

Maresa Lühle jagt dem Geld hinterher: „Die Dummheit“ ist für die Schauspielerin eine willkommene Möglichkeit, Humor zu zeigen.

Frau Lühle, am Freitag feiern Sie im Kleinen Schauspielhaus Premiere — zusammen mit vier Schauspiel-Kollegen bringen Sie „Die Dummheit“ auf die Bühne. Was ist für Sie die größte Dummheit, die Menschen begehen können?

Maresa Lühle: Ich weiß nicht, ob es die „größte Dummheit“ gibt, aber es gibt viele große Dummheiten, beispielsweise den Humor zu verlieren oder Theater zu schließen.

Wäre es eine Dummheit, die neue Inszenierung im Kleinen Schauspielhaus zu verpassen?

Lühle: Eindeutig! Die Lachmuskeln kann man gar nicht oft genug trainieren. Es ist immer dumm, Vorstellungen im Kleinen Schauspielhaus zu verpassen. Wir freuen uns auch, wenn Zuschauer nach der Vorstellung noch ein bisschen verweilen. Theater soll ja ein Ort der Begegnung sein. In der „Dummheit“ begegnen fünf Schauspieler 25 Rollen mit unterschiedlichsten Charakteren. Das kann heiter werden!

Mit welchen Gefühlen gehen Sie auf die Bühne — in einer Zeit, in der die Zukunft der Wuppertaler Bühnen ungewiss ist?

Lühle: „Und wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.“ Theater ist gegenwärtig. Wenn ich am Abend auf die Bühne gehe, denke ich nicht an die Zukunft. Die Figur, die ich an dem Abend spiele, hat andere Sorgen.

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