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Kuh-Kongress soll fortgesetzt werden

Kuh-Kongress soll fortgesetzt werden

Mone Dopp vom Orga-Team will eine zweite Auflage.

Wichlinghausen. Erfahren und Lernen mit allen Sinnen. Dieses Motto hatte der erste Kinder, Kälbchen und Kuh-Kongress am Wochenende. 20 Kinder nahmen daran teil. Zu dem zweitägigen Workshop hatte der Verein Wir-Kind und Tier e.V eingeladen. Die Teilnehmer konnten sich über die Kuh an sich und über ihre Haltung in deutschen Ställen informieren.

Auch der Spaß kam natürlich nicht zu kurz. Das Kuhquiz lieferte etwa das eine oder andere Mal Grund zum Lachen, aber auch spannende Hintergrundinformationen: Wie viele Mägen hat eine Kuh und was bedeutet das für die Aufnahme von Futter? Oder wie schlafen Kühe? All das wurde den 20 Kindern beantwortet. Und so lautete die Erkenntnis der zehnjährigen Merle: „Sie brauchen Platz und Kuschelstroh.“

Abseits des theoretischen Teils gab es für die jungen Teilnehmer natürlich auch Gelegenheit zum hautnahen Erleben der Tiere. Auf dem Biohof Schepers in Velbert durften sie gestreichelt und angefasst werden. Landwirtin Carla erklärte den Kindern dabei das Konzept der ökologischen Tierhaltung, machte aber auch deutlich, dass die Nutztiere verwertet werden, um Geld zu verdienen — das heißt melken und schlachten. Die Kinder bohrten nach. „Was tun Sie denn, um den Kälbchen die Trennung von der Mutter leichter zu machen?“, wollte Phil wissen. „Können Kälbchen weinen?“, fragte Merle und was eine Kuh denn kosten würde.

Während des weiteren Kongressverlaufes überlegten die Kinder, was sie selbst für Kühe tun können. Da stand dann auch das Probieren pflanzlicher Alternativen zu Kuhmilch auf dem Programm und das Einsingen eines eigenen Songs mit Hilfe des Tontechnikers Andreas Herr von Heyday-Studios. Mit ihrem „Kuhsong“ wollen die Kinder aufmerksam machen und für Kühe werben.

Mone Dopp zog nach zwei Tagen Kinder, Kälbchen und Kuh-Kongress ein zufriedenes Fazit: „Wir sind noch Kinder, aber wir werden etwas tun für Kühe und Kälbchen und wir freuen uns auf weitere Kongresse für Tiere, das nächste mal am Liebsten für Schweine.“ Red