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Krupp-/Boschstraße: Wuppertaler Spielplatz wird saniert

Stadtentwicklung : Krupp-/Boschstraße: Spielplatz wird saniert

Auf dem Areal ist derzeit viel Entwicklung zu sehen. Die Bagger sind angerollt, die ersten Spielgeräte schon abgebaut.

Es geht los: Auf dem Spielplatz an der Ecke Krupp-/Boschstraße sind die Bagger im Einsatz. Ein Teil der alten Spielgeräte ist bereits verschwunden um Platz zu machen für neue. Insgesamt gut 295 000 Euro. Im Winter 2020/21 sollen die Arbeiten beginnen: Der Spielplatz Kruppstraße/Boschstraße wird umgestaltet. Insgesamt gut 295 000 Euro investiert die Stadt in die Sanierung des Areals, das nicht mehr wirklich zum Spielen eingeladen hatte. Im Frühjahr soll der neuer Spielplatz eröffnet werden. Der aktuelle Zustand sei nicht mehr gut, hieß es immer wieder.

Planung: Schüler konnten
ihre Ideen einbringen

Der Planung vorgeschaltet war ein Beteiligungsverfahren mit Schülern der Grundschule Kruppstraße und der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg. Die Vorstellungen der Kinder konnten im Entwurf weitestgehend berücksichtigt werden, hatte die Stadt bei der Vorstellung der Pläne in der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg erklärt. Im Stadtteilgremium kamen die Entwürfe damals gut an.

Zukünftig wird der Spielplatz in zwei Bereiche auf unterschiedlichen Ebenen aufgeteilt. Für die älteren Kinder und Jugendlichen werden eine Bewegungsfläche, ein Mini-Fußballfeld, ein Streetball-Feld, Tischtennisplatten und ein Boulder- Kletterfelsen errichtet. Für die Jüngeren stehen eine große Kletterspielanlage mit Rutsche, eine Wippe und Sitzbänke zur Verfügung.

Einige Anwohner der Kruppstraße wünschen sich indes auch eine Aufwertung des Spielplatzes an der Ecke Mannesmannstraße, der ebenfalls einen trostlosen Eindruck macht. Das Areal war zudem zuletzt in die Diskussion geraten, weil die Stadt ein kleines Stück an einen privaten Investor verkauft hatte, der dort Wohnhäuser errichten will - gegen den Willen der Anwohner. est