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Kontaktnachverfolgung in NRW: Wuppertaler Gesundheitsamt nutzt „Sormas“

Kontaktnachverfolgung in NRW : Wuppertaler Gesundheitsamt nutzt „Sormas“

Neue Corona-Software soll für eine einheitliche Kontaktverfolgung in NRW sorgen. In Wuppertal nutzt sie das Gesundheitsamt seit Montag.

Seit Montag benutzt das Gesundheitsamt in Wuppertal eine neue Software zur Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten. Das Programm „Sormas“ soll die Kontaktnachverfolgung einheitlich regeln. In Wuppertal wird es zunächst parallel zu dem bisherigen Verfahren laufen – denn die Umstellungsarbeit brauche noch Zeit, erklärt Stadtdezernent Johannes Slawig.

Man werde Sormas aber ab Montag für die neuen Fälle nutzen und um Daten direkt weiterzugeben, an das Robert-Koch-Institut etwa. Denn das Programm soll helfen, Daten zwischen den Gesundheitsämtern einfacher auszutauschen und ermöglichen, dass die Gesundheitsämter die Daten von Infizierten vom Labor direkt in das System gespielt bekommen.  Sormas biete so eine überregionale Sammlung und Aufbereitung der Daten, erklärt Slawig. Das bisherige System sei selbst in Wuppertal entwickelt worden. Für die bereits registrierten und bestehenden Fälle werde es weiter verwendet. Gleichzeitig findet die Umstellung auf Sormas statt.

Entwickelt wurde die Software vom Helmhotz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums. Bereits im Januar sprachen sich Wirtschafts- und Digitalminister Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann für eine flächendeckende Implementierung des Pandemie-Management-Systems aus, die Ende Februar vollends umgesetzt wurde. „Wenn Infektionsketten kreisübergreifend abgebildet werden können, kann das ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie sein“, teilte Pinkwart am 5. Januar mit.  kar

(kar)