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Kletterparadies im Wuppertaler Osten setzte einen Trend

Gewinnspiel: Blick vom Gaskessel : Das Kletterparadies setzte einen Trend

Gewinnspiel: Vom Gaskessel aus fiel der Blick zuletzt auf die Kletterhalle Wupperwände, diesmal wird eine Brücke gesucht.

Richtig: Bei dem modernen Kubus auf unserem jüngsten Suchbild der Serie Blick vom Gaskassel handelt es sich um die Kletterhalle Wupperwände des Deutschen Alpenvereins, Ecke Badische Straße/Rauental.

Für unsere heutige Frage kehren wir zurück zu den zahlreichen Wuppertaler Brücken. Wie heißt das auf dem neuen Suchbild abgebildete Viadukt, beziehungsweise, welche Straße überspannt es. Senden Sie uns Ihre Antwort bis spätestens Donnerstag, 2. Juli, per E-Mail an redaktion.wuppertal@wz.de, Stichwort: Blick vom Gaskessel. Wer die richtige Lösung parat und etwas Glück hat, erhält als Gewinner zwei Freikarten für den Eintritt in den Gaskessel mit Skywalk und Lichtshow.

Eine echte Show waren auch die Wupperwände, als die Kletterhalle 2006 als eine der ersten großen in NRW eröffnet wurde. Inzwischen haben viele Städte nachgezogen, denn Klettern - insbesondere die Seillos-Variante Bouldern - liegt im Trend. In den Wupperwänden, die das Zuhause der DAV Sektionen Barmen und Wuppertal ist und für deren Betrieb damals ein Trägerverein (zunächst auch noch mit der Sektion Hagen) gegründet worden war, setzte man vor allem auf das Seilklettern. Auf 1300 Qudratmetern Kletterfläche sind mehr als 130 Routen möglich. Bei einer Wandhöhe von 16 Metern und mit bis zu zwölf Metern Überhang können Routen von einfach bis extrem schwer (Schwierigkeitsgrade von 3 bis 11 UIAA) und mit einer Länge von maximal 25 Metern gewählt werden. Nachträglich vergrößert wurde der Boulderbereich, der bis auf 200 Quadratmeter ausgebaut wurde.

Schnell wurden die Wupperwände Landesleistungszentrum für den Klettersport. Mit Juliane Wurm, über Jahre die beste Deutsche Klettererin, hatte man einen echten Star hervorgebracht, konnte auch in den Altersklassen immer wieder Deutsche Meisterschaften feiern. Aktuell sind Jonas Brandenburger, der sich noch kleine Hoffnungen macht, ins Olympiateam 2021 aufgenommen zu werden, und die Deutsche Rekordhalterin im Speedklettern, Franziska Ritter, die Aushängeschilder.

Regionale wie auch Deutsche Meisterschaften wurden in der Halle bereits ausgetragen. Wichtiger Anker für die Halle, die von der Climb-Inn Klettersport GmbH geführt wird (auch Betreiber der neuen Boulderhalle Bahnhof Blo an der Mirke), ist der Schul- und der Veranstaltungsbereich. Als nächstes planen die Alpenvereine übrigens eine deutliche Aufwertung des Außengeländes mit weiteren Klettermöglichkeiten vor allem auch im Hinblick auf den Wettkampfsport. Dort soll neben einem Kletterturm auch eine Speedstrecke entstehen, damit dann alle drei olympischen Kletterdisziplinen (Speed, Lead und Bouldern) in der Badischen Straße möglich sind. Zuschüsse aus dem NRW-Förderprogramm moderne Sportstätte NRW sind dafür beantragt, das Land prüft noch. gh