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Kita-Kinder in Wuppertal wünschen sich eine sichere Sprossenwand

Gut für Wuppertal : Kita-Kinder wünschen sich eine sichere Sprossenwand

Die Elterninitiative Laaken-Eschensiepen sammelt derzeit Spenden auf Gut für Wuppertal.

Bei schönem Wetter sind die Waldmäuse gerne draußen. Schließlich liegt die eingruppige evangelische Kita in Laaken-Eschensiepen direkt am Wald. Doch auch bei Regenwetter wollen sich die Kindergartenkinder bewegen. Dafür sammelt die Kita gerade auf Gut für Wuppertal Spenden. Denn die Kinder wünschen sich eine Sprossenwand für ihre Räume.

„Wir hatten schon Sprossenleitern, aber die waren total instabil“, erzählt die Kita-Leiterin Frauke Schröder-Göbel. Es musste immer jemand von den Erzieherinnen aufpassen, dass den Kindern nichts passiert. „Aber die Kinder haben das geliebt.“ Deshalb soll jetzt eine stabile und attraktive neue Sprossenwand angeschafft werden. Wobei das Wunschobjekt nicht nur die reine Sprossenwand umfasst, sondern eigentlich ein ganzer Kletterturm ist: Vor der an der Wand befestigten Sprossenwand lassen sich zwei Seitenteile ausklappen und mit Stangen befestigen. Dadurch haben die Kinder an der Seite noch Strickleitern und Seile zum Erklimmen. Auch oben auf der Konstruktion gibt es ein Seilnetz, über das die Kinder klettern können. „Das Gerüst lässt sich auch gut für Kasperletheater nutzen. Und man kann es zusammenklappen, wenn man es nicht braucht“, erklärt die Kita-Leiterin. „Das ist sehr vielseitig nutzbar.“

Seit August 2017 wird die Kita Waldmäuse von einer Elterninitiative getragen. Frauke Schröder-Göbel hat vergangenen Sommer die Leitung des vierköpfigen Teams übernommen. Seitdem hat sie schon viel bewegt im Kindergarten. „Wir haben eine Ecke speziell für unsere Kleinsten eingerichtet, mit zwei Quadro-Klettergerüsten“, erzählt sie. „Für kleine Kinder ist es wichtig, einen eigenen Ort zu haben.“ Diese Ecke wurde gerade eingeweiht. Ebenfalls durch Spenden wurde im Außengelände eine Nestschaukel aufgestellt, die ständig belegt ist. „In einer Nestschaukel liegen ist wie fliegen“, finden die Kinder.

Großes Pech war, dass es im gerade neu eingerichteten Ruheraum gleich am Anfang einen Wasserrohrbruch gab. Dort muss eine Wand jetzt noch einmal gestrichen werden. Das Gebäude des seit 90 Jahren bestehenden Kindergartens hält immer wieder Überraschungen parat. Doch das junge Team meistert die Herausforderungen und hat ein frisches Konzept für die 23 Kinder erarbeitet. tah