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Gefahrenpunkt: Keine Sicherung trotz Zusage

Gefahrenpunkt : Keine Sicherung trotz Zusage

Brucher Stiege ist weiter Gefahrenpunkt.

Nach wie vor besteht die Unfallgefahr an der Brucher Stiege. Das fehlende Teilstück des Bauzauns im oberen Bereich des Fußwegs wurde immer noch nicht ersetzt - trotz anders lautender Ankündigungen. Wie berichtet sorgt die Lücke im Zaun für Ärger. Immerhin geht es kurz hinter dem Weg rund zehn Meter steil nach unten in Richtung der Einfahrt zum neuen Supermarkt.

„Ich bin maßlos enttäuscht“, sagt der in der Nähe wohnende Vohwinkeler CDU-Ratsherr Mathias Conrads. Er hatte bei der Stadt schon mehrfach auf das Problem hingewiesen. Die Verwaltung wehrt sich gegen die Kritik. „Unsere Ordnungsdienstmitarbeiter waren bereits unmittelbar nach der Meldung einer Bürgerin über eine Gefahrenstelle am 2. November vor Ort“, berichtet Stadtsprecherin Martina Eckermann. Die offenbar mutwillig aus den Halterungen gezogenen Elemente des Absperrzauns seien zur Absicherung wieder befestigt worden. Doch auch danach habe es Beschädigungen gegeben. Für die Absicherung der Baugrube sei grundsätzlich der Investor der angrenzenden Fläche zuständig. Mit ihm habe es einen weiteren Termin vor Ort gegeben. Dabei sei ein Handwerker mit der Reparatur beauftragt worden. „Außerdem ist ein neuer Stahlzaun bestellt, der Anfang des Jahres montiert werden soll“, sagt Martina Eckermann.

Die Stadt will jetzt nochmals Kontakt mit dem Investor aufnehmen. Mathias Conrads hofft darauf, dass es eine schnelle Lösung gibt. „Außerdem wird es höchste Zeit, dass der provisorische Bauzaun in eine richtige Absperrung umgewandelt wird“, betont er. ebi