Tierwelt Keine Elefanten aus Botswana für den Wuppertaler Zoo

In europäischen Zoos sollen keine Wildtiere untergebracht werden.

Die Elefanten im Wuppertaler Zoo bleiben unter sich. Es soll keine Zugänge aus Botswana geben.

Die Elefanten im Wuppertaler Zoo bleiben unter sich. Es soll keine Zugänge aus Botswana geben.

Foto: Andreas Fischer

Es war natürlich ein genialer PR-Coup, den Botswanas Staatsoberhaupt, Präsident Mokgweetsi Masisi, da platziert hat. 20 000 Wildelefanten wolle er Deutschland schenken. Anlass für dieses tierische Geschenk ist der Plan der Bundesumweltministerin Steffi Lemke, den Import von Jagdtrophäen in die EU weiter zu beschränken. Masisi wollte mit seiner Geschenkankündigung auf die Zerstörungen durch Dickhäuter in seinem Land hinweisen. In Botswana lebt ein Drittel aller Afrikanischen Elefanten, rund 130 000 – und damit nach Einschätzung des Präsidenten – zu viele. Aber wie weit entfernt von absurd ist die Idee aus dem Binnenstaat in Südafrika eigentlich? Könnte der Zoo Wuppertal Elefanten aufnehmen?