Kein gutes Zeichen

Kein gutes Zeichen

Und wieder alles auf Anfang? Nach dem Auszug aus dem Köbo-Haus gibt es jetzt Gedankenspiele, dass die Süchtigen jetzt in die Schwebebahnstation ziehen sollen — also quasi in das selbe Haus. Nach dem ganzen Hin und Her um das Café Cosa und den Wupperpark wirft das kein gutes Licht auf die Verwaltung.

Denn einerseits heißt es, die Stadt stehe hinter der Einrichtung. Sie hat ihr einen prominenten Platz im neuen Herzen der Stadt versprochen. Andererseits, ohne bisher bekannten Grund, wird der wieder in Frage gestellt durch den Versuch, das Café wieder zur Schwebebahn zu verlagern. Verlässlich ist anders.

Das ist schade, weil es wieder die Schwachen und Hilfsbedürftigen und deren Helfer trifft, sie wieder in der Luft hängen. Und weil anscheinend auch die Pläne für den Döppersberg noch immer nicht völlig zu Ende gedacht sind. Dabei ist doch eigentlich alles beschlossen.

Ein bisschen mehr Verlässlichkeit oder wenigstens Transparenz — das wäre doch wünschenswert gewesen.