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Katernberg: Bürger wollen ihren Stadtteil vernetzen

Katernberg: Bürger wollen ihren Stadtteil vernetzen

Ein Treffpunkt fehlt — deshalb gibt es jetzt E-Mail-Newsletter.

Katernberg. Mehr als 100 Abonnenten hat der E-Mail-Newsletter „Wir in Wuppertal-Katernberg“ bereits. Regelmäßig befüllt ein Redaktionsteam diesen mit Terminen und Veranstaltungen, außerdem können sich Vereine und Initiativen des Stadtteils vorstellen und ihre Arbeit präsentieren. „Wir wollen diese direkte Vernetzung nutzen“, sagt Elisabeth Ahlrichs, die gemeinsam mit Volker Wefers hinter dem Projekt steckt. Ziel sei der gemeinsame Austausch am Katernberg.

Warum aber der Kontakt über E-Mail? Ahlrichs nennt einen ganz praktischen Grund. „Am Katernberg gibt es keinen richtigen Treffpunkt.“ Das sei schon lange ein Problem und habe zum Beispiel auch die Gründung eines Bürgervereins erschwert. Ahlrichs nennt zudem das in einem WZ-Artikel kürzlich genannte Phänomen, dass Vereine sich, was die Mitgliedersuche angeht, schwer tun. Dagegen boomen zum Beispiel Facebook-Gruppen als virtueller Ersatz.

Ein Bürgerverein sei auch weiterhin ein Fernziel, sagt Ahlrichs. Zunächst versuche man aber, über den Newsletter die Bürger zu erreichen. „Wir rufen die Katernberger auf: Beteiligt auch.“ Und schließlich ergeben sich daraus auch Möglichkeiten, sich zu treffen. est