Brauchtum Karfreitags-Prozession in Wuppertal: Im Deweerthschen Garten verraten und auf der Hardt gekreuzigt (mit Fotogalerie)

Wuppertal · Das Motto der diesjährigen Prozession war Gemeinschaft. Rund 900 Zuschauer verfolgten am Freitag, wie Jesus in Wuppertal sein Kreuz trug – und Christen Erlösung bringt.

Das Motto der diesjährigen Prozession ist die Gemeinschaft. „Jesus geht den Weg alleine. Er will uns aber sagen, dass wir nicht alleine sind und nie alleine sein werden, denn er geht mit uns.“

Das Motto der diesjährigen Prozession ist die Gemeinschaft. „Jesus geht den Weg alleine. Er will uns aber sagen, dass wir nicht alleine sind und nie alleine sein werden, denn er geht mit uns.“

Foto: Tim Oelbermann

Die „Passione Vivente“ ist kein Theaterstück. Sondern eine Nachstellung des Leidensweg Jesu, an den Christen glauben. Das macht die katholische italienische Gemeinde deutlich – kurz bevor Jesus dann im Deweerthschen Garten verraten wird und die Prozession ihm bis auf die Hardt folgt, wo er schließlich gekreuzigt wird. „Tod und Auferstehung: Es ist das Ostergeheimnis, durch das wir Christen sind“, hören die Zuschauer. Die meisten von ihnen haben einen Regenschirm in der Hand. Die Stoffgewänder der Darsteller jedoch sind schon nach kurzer Zeit durchnässt.