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JVA: Entscheidung im April

JVA: Entscheidung im April

Die Bezirksregierung schlägt eine Änderung des Regionalplanes für den JVA-Bau vor.

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p class="text"><strong>Ronsdorf. Die Düsseldorfer Bezirksregierung spricht sich dafür aus, den sogenannten Regionalplan auf dem Gebiet der Stadt Wuppertal zu ändern, um damit den Bau der umstrittenen Justizvollzugsanstalt, einer Justizvollzugsschule, einer Finanzschule und diversen Einrichtungen der Polizei in Ronsdorf zu ermöglichen. In der Beschlussvorlage, die der WZ vorliegt, heißt es: "Die nicht ausgeräumten Anregungen und Bedenken werden zurückgewiesen." Heute wird sich der Planungsausschuss des Regionalrates und am 17. April der Regionalrat selbst mit dem Thema beschäftigen. Der Regionalrat ist das Gremium, welches die Entscheidung über die Änderung des Planes zu treffen hat.

Obwohl die Bezirksregierung den "Eingriff" in die Natur und Landschaft für den Bau der neuen JVA als "sehr hoch" bewertet, befürwortet sie die Änderung des Planes und begründet dies damit, dass durch die Planungen eine tragfähige Lösung zur "Behebung des Eingriffes auf regionaler Ebene" dargestellt werde.

Gegen den Bau der JVA auf Scharpenacken hatten sich bereits im Dezember vergangenen Jahres zahlreiche Bürger während einer Anhörung in den Räumen der Erich-Fried-Gesamtschule ausgesprochen. Neben den Bedenken wegen des Umweltschutzes haben die Anwohner Angst vor dem Verkehr. Sie fordern der Ausbau der L419.