Stadtentwicklung Journalist Deniz Yücel, der unter Erdoğan in Haft war, schreibt über den Streit um den Moschee-Neubau in Wuppertal

Wuppertal · Ditib, Wuppertal und die Türkei.

 So könnte der Moschee-Neubau an der Gathe aussehen.

So könnte der Moschee-Neubau an der Gathe aussehen.

Foto: Ditib Wuppertal-Elberfeld

Welche Beziehungen hat die Wuppertaler Ditib-Gemeinde in die Türkei, welchen Einfluss kann die Regierung dort auf den geplanten Moschee-Neubau an der Gathe nehmen? Mit diesen Fragen hat sich nun der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel befasst, der von 2017 bis 2018 wegen angeblicher Terrorpropaganda im türkischen Gefängnis saß, mehr als 290 Tage in Einzelhaft. Präsident Erdoğan selbst bezeichnete ihn als Terrorhelfer. Nach der Anklage wurde er entlassen, er kehrte sofort nach Deutschland zurück und wurde später in Istanbul in Abwesenheit verurteilt.