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Jonny Casselly: Der Zirkus entwickelt sich weiter

Jonny Casselly: Der Zirkus entwickelt sich weiter

Die Arbeit mit Kindern nimmt immer größeren Raum ein.

Wuppertal. Am Anfang stand eine spontane Idee: Jonny Casselly holte einige Kinder aus dem Publikum und ließ sie auf seinen Händen stehen. Am Ende kam es zu einer völligen Umstellung der Konzeption im Familienzirkus Jonny Casselly. Der Anteil an eigenen Vorstellungen wurde kleiner, die Arbeit mit Kindern wurde zum wichtigsten Standbein.

Die Cassellys waren unter den ersten kleinen und mittleren Zirkussen, die sich in diese Richtung orientierten. Jetzt sind alle Schulferien mit städtischen Projekten besetzt, dazwischen gibt es Projekte mit Schulen, auch mit Sonderschulen, oder anderen Jugendeinrichtungen.

Die wirtschaftliche Lage bekommen auch die Zirkusse zu spüren, die klassische Zirkusarbeit ist ein immer größeres wirtschaftliches Risiko. "Die harte Arbeit hinter der heilen Glitzerwelt eines Zirkus kann das Publikum nicht sehen", sagt Direktor Jonny Casselly. Aber auch das neue Arbeiten macht ihm Freude. "Wir machen das sehr gern. Kein Kind ist gleich, kein Programm ist gleich. Es gibt so viele Möglichkeiten. Oft haben es sich die Eltern nicht träumen lassen, was ihre Kinder alles können."

Mit Engagement und Liebe gehen die Cassellys - die achte Zirkus-Generation wächst jetzt heran - an die Sache. Ohne die eigenen Auftritte aufzugeben. "Applaus ist Balsam für die Seele", sagt Jonny Casselly. "Die Kombination ist das Optimale."

Einrichtungen, die sich an die Cassellys wenden möchten, können das unter dieser Adresse: maria.casselly@freenet.de