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Jahrgänge 1942 und 1943 können ab Freitag Impftermine in Wuppertal machen

Impfen nimmt Tempo auf : Jahrgänge 1942 und 1943 können ab Freitag Impftermine in Wuppertal machen

Jahrgänge 1942 und 1943 können in Wuppertal ab Freitag Impftermine vereinbaren. Das hat der Krisenstab am Donnerstag mitgeteilt.

Die Stadt Wuppertal hat das Land gebeten, die Freigabe der nächsten Altersgruppe, also der über 70-jährigen, nicht nur auf die 79-Jährigen zu beschränken, sondern mindestens für eine größere Gruppe die Termine gleichzeitig zu öffnen, teilte die Stadt mit. Auch weitere Berufsgruppen sollten nach dem Willen des Wuppertaler Krisenstabs zeitnah einbezogen werden. In der kommenden Woche hätte sonst das Impf-Volumen wieder von 1450 Impfungen täglich heruntergefahren werden müssen.

Das Land hat die Freigabe für die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 erteilt. Alle Bürgerinnen und Bürger diesen Alters können daher bereits ab Freitag, 9. April, Impftermine buchen und ab dem Beginn der kommenden Woche geimpft werden. Die offiziellen Einladungsschreiben werden jetzt von der Stadt unter Hochdruck aus der Datei des Einwohnermeldeamtes generiert und schnellstmöglich verschickt.

Im Impfzentrum wurden rund 64.500 Dosen (Stand 8. April) verimpft. Dazu ist in mehr als siebzig Hausarztpraxen die dezentrale Impfung gestartet, teilte die Stadt mit.

Sorge um Intensiv-Kapazitäten
Die bundesweit besorgniserregende Auslastung der Intensivbetten in den Kliniken besorgt auch den Krisenstab der Stadt Wuppertal. Ebenso das Auftreten erster Fälle der südafrikanischen Mutante. „Diese Fälle überwachen wir außerordentlich genau, denn es bedeutet, dass auch diese Virus-Variante unter dem 'Labor-Radar' in Wuppertal angekommen ist“, wird die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Ute Wenzel zitiert.

(red)