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Investoren-Tour: Es gibt viel zu kaufen

Investoren-Tour: Es gibt viel zu kaufen

Immobilien: Wuppertal weckt das Interesse bundesweiter Investoren. Die sahen am Donnerstag, welches Potenzial die Stadt hat.

Wuppertal. Ein Treffen dieser Art hat es zumindest in dieser Größenordnung noch nicht gegeben: Rund 80 Vertreter von Investoren, Banken, Immobiliengesellschaften und Projektentwicklern aus dem Bundesgebiet haben sich gestern ein Bild vom Immobilienstandort Wuppertal gemacht. Und in Wuppertal gibt es derzeit viele Möglichkeiten, zu investieren:

Das Spektrum beinhaltet natürlich die großen Projekte Döppersberg und Bahndirektion (rund 25000 Quadratmeter für Einzelhandel), Ohligsmühle mit möglicher neuer Brücke in die Südstadt und rund 4000 Quadratmeter Grundfläche, Engineering-Park auf dem Gelände der GOH-Kaserne und Gewerbegebiet VohRang.

Zu kaufen sind aber noch viel mehr stadtprägende Standorte. Zum Beispiel die derzeit noch als Parkflächen genutzten etwa 5800 Quadratmeter zwischen Harmonie- und Deweerthstraße. Dort könnte aufgrund der Innenstadtlage ebenfalls großflächiger Einzelhandel entstehen. Zum Verkauf steht auch das Gebäude von Zweirad Müller an der Luisenstraße mitsamt der nebenstehenden unbebauten Fläche. Nicht weit entfernt an der Ecke Genügsamkeitstraße/Kleine Klotzbahn sind 3800 Quadratmeter vermietbare Fläche für Arztpraxen oder Büroräume zu erwerben. Eine Mischung aus Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Wohnen ist auf dem derzeit als Parkplatz genutzten 2300Quadratmeter großen Areal im Bereich Gathe/Ludwigstraße vorstellbar.

Unternehmen mit Schwerpunkten Technologie und Forschung werden bevorzugt für den Bau auf gut 8000 Quadratmetern an der Straße Vorm Eichholz. Direkt dahinter stehen noch einmal gut 17000 Quadratmeter bereit. Hochwertige Stadthäuser beziehungsweise ein Ärztehaus mit Penthousewohnungen könnte auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Gebiet an der Staubenthaler Straße 39 entstehen, wo sich das frühere Krankenhausgebäude aus dem Jahr 1875 befindet.

Dazu kommen unter anderem Arrenbergsche Höfe, das Haus der Hochschule für Musik an Friedrich-Ebert-Straße, 12000 Quadratmeter am Hölker Feld, 14000 Quadratmeter an der Linderhauser Straße 80, Schulgebäude an der Kohlstraße, Flächen im Chemie- und Pharma Park, Gasometer Heckinghausen, sowie einige zum Teil große Wohngebäude wie das an der Ehrenberger Straße 105.