In Langerfeld aufs Spiel gesetzt

In Langerfeld aufs Spiel gesetzt

Dass die Politik an der Jesinghauser Straße viele Fragen hat, ist mit Blick in diese Baupläne keine Überraschung: Beim Thema Spielhallen schrillen die Alarmglocken — und das ist gut so, wenn es um die Innenstädte in Barmen und Elberfeld geht.

Hier allerdings dreht sich alles um einen prominenten Leerstand an der Stadtgrenze, der für großflächigen Einzelhandel ohnehin nicht genutzt werden darf — und um ein Konzept, das sich eben nicht nur auf Spielautomaten beschränkt. Insbesondere eine gut erreichbare Eisbahn dürfte viele Nutzer ansprechen.

Viel Luft bleibt ohnehin nicht, wenn es um Investoren für Leerstände wie diese geht: Die Konkurrenz ist groß und der Ennepe-Ruhr-Kreis nicht weit, wie es sich im vergangenen Jahr eben erst beim Umzug der Metro nach Schwelm gezeigt hat.

So darf man gespannt sein, ob man an der Jesinghauser Straße alles aufs Spiel setzt.

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