Immobilien: Wuppertal wird für Investoren attraktiver

Immobilien: Wuppertal wird für Investoren attraktiver

Das Unternehmen Engel & Völkers attestiert der Stadt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wuppertal. Was über den Immobilienmarkt innerhalb von Wuppertal während der vergangenen Monate schon häufig zu hören war, macht jetzt auch die große Runde: Im Marktreport 2013/2014 attestiert Engel & Völkers der Stadt „eine rege Nachfrage und zunehmende Aufwertungsmaßnahmen“. Die prägen demnach den Wuppertaler Markt für Wohn- und Geschäftshäuser.

Das nach eigenen Angaben weltweit führende Dienstleistungsunternehmen in der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten im Premium-Segment formuliert zudem einen Satz, der bislang vor allem innerhalb der Stadt zum Marketing genutzt wurde: „Im Vergleich zu anderen großen Standorten der Region wie Düsseldorf und Köln ist hier das Preis-Leistungs-Verhältnis für Investoren sehr attraktiv, da mit geringen Einstiegspreisen stabile Renditen erwirtschaftet werden können.“

Damit bestätigt das Unternehmen einen Eindruck, den Stadt und Investoren schon geäußert haben. Demnach kommt die Welle aus Düsseldorf in Wuppertal an. Die überwiegend privaten Investoren für Wohn- und Geschäftshäuser stammen laut Engel & Völkers „vermehrt aus Düsseldorf, Köln oder Essen“. Und zwar aus einem einfachen Grund: Sie wollen das in Wuppertal vergleichsweise niedrige Preisniveau nutzen. Denn anders als an der Rheinschiene sowie in anderen deutschen Großstädten seien in Wuppertal bislang keine spürbaren Steigerungen der Mieten zu beobachten.

Auch internationale Investoren sähen in Wuppertal Potenzial. „Anleger mit Immobilienerfahrung erwerben in Wuppertal Objekte, um diese durch eine Kernsanierung aufzuwerten und anschließend zu einem gewinnbringenden Preis wieder zu veräußern.“ Die Kaufinteressenten zahlten dann auch höhere Preise für energetisch sanierte Gebäude. Zudem würdigt Engel & Völkers die Bemühungen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und mit mehr Studenten mehr Dynamik am Wohnungsmarkt zu erreichen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung