Gut für Wuppertal: Immanuelskirche sammelt für neue LED-Lampen

Gut für Wuppertal : Immanuelskirche sammelt für neue LED-Lampen

Die alten Halogen-Leuchten werden nicht mehr produziert. Das Lichtkonzept soll aber erhalten bleiben.

Die Immanuelskirche soll neue Leuchtmittel erhalten. Als die Kirche 1984 zur Kulturkirche umgebaut wurde, schuf das Lichtplanungsbüro Dinnebier ein Beleuchtungskonzept mit hübschen herabhängenden Leuchten. Damals waren Halogenlampen der Stand der Dinge. Das hat sich nun geändert.

„Die Halogenleuchten werden gar nicht mehr produziert“, sagt Janine Pagel, Geschäftsführerin der Immanuelskirche. Ein paar Reserveleuchtmittel hat sie noch gebunkert, doch das Ende ist absehbar. Dann ginge das Licht in der Immanuelskirche aus. Deshalb möchte die Geschäftsführerin jetzt die Beleuchtung der Immanuelskirche auf moderne LED-Lichttechnik umstellen. „Diese verbraucht wesentlich weniger Energie, die Leuchtmittel halten länger und sind wartungsärmer und somit auch nachhaltiger“, betont sie. Doch der Austausch verschlingt Geld, das der schmale Etat der Kulturinstitution nicht hergibt. Deshalb sammelt die Immanuelskirche auf Gut für Wuppertal Spenden für die Umrüstung ihrer Beleuchtung auf LED.

Rund 15 000 Euro betragen die Gesamtkosten für das Projekt inklusive Personalkosten. Aufgeteilt ist das auf der Spendenplattform in Tranchen von jeweils 1580 Euro – die Kosten für jeweils zehn Lampen. So können diese auch nach und nach ausgetauscht werden.

Dinnebier Licht hat extra einen Nachrüstsatz für diese Lampen auf LED-Technik geschaffen. „Er wurde speziell für dieses System entwickelt – das war eine aufwändige Arbeit“, sagt Kerstin Schröder von Dinnebier Licht. Schließlich sollten die Lichtfarbe, -stärke und -verteilung die gleiche bleiben wie vorher. Jetzt können die Kunden die LEDs einfach in die vorhandene Fassung einschrauben. Sie sollen rund 30 000 Stunden leuchten.

18 Stromkreise für
alle Bereiche der Kirche

Die Lichtanlage gehorcht modernen Ansprüchen und ermöglicht eine stimmungsvolle Beleuchtung für verschiedenste Anlässe. „Wir haben 18 unterschiedliche Stromkreise dafür“, erklärt Janine Pagel. Sie kann also einzeln entscheiden, ob die Lampen auf der Bühne, auf der Empore, in der Mitte oder in den seitlichen Kirchenschiffen leuchten sollen. Und alle lassen sich bequem per Touchscreen stufenlos dimmen.

Diese Möglichkeiten sind wichtig, da die Immanuelskirche unterschiedlich genutzt wird: Einerseits finden dort Konzerte statt, andererseits große Feiern wie Hochzeiten oder Firmen-Events. Manchmal nehmen kleine Musikgruppen dort ihre CDs auf, manchmal drängen sich große Menschenmengen in der stilvollen Kirche. Sie alle haben unterschiedliche Anforderungen ans Licht.