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Hörsaal 28: Ringvorlesung widmet sich Plagiaten

Hörsaal 28: Ringvorlesung widmet sich Plagiaten

Öffentliche Vorträge in Hörsaal 28 bis Ende Januar.

Wuppertal. Zahlreiche prominente Politiker sind in den vergangenen Jahren über Plagiate oder Plagiatvorwürfe gestolpert und haben dabei nicht nur ihre Doktortitel, sondern auch ihre politischen Ämter verloren. Unter dem Titel „Tatort Wissenschaft: Ist wissenschaftliches Fehlverhalten unausweichlich?“ veranstaltet die Bergische Universität eine international besetzte Ringvorlesung zum Thema Plagiat, Fälschung und Fälschungsvorwürfe. Die Ringvorlesung beleuchtet die Thematik wissenschaftlichen Fehlverhaltens aus aktueller und historischer Perspektive.

Den Anfang macht am Mittwoch, 6. November, um 18 Uhr der Wuppertaler Professor Volker Remmert mit dem Vortrag „Foppen, Fälschen und Frisieren?“ im Hörsaal 28, Gebäude I. Remmert referiert über die Geschichte des wissenschaftlichen Fehlverhaltens in der Neuzeit. Einen Rückblick auf die Geschichte des Fälschens gibt Prof. Caspar Hirschi (St. Gallen) am Mittwoch, 20. November, um 18 Uhr an gleicher Stelle. Es folgen weitere Referate von Prof. Hanne Andersen (Aaarhus) am 18. Dezember und Prof. Klaus Fischer (Trier) am 15. Januar. Zum Abschluss findet am 29. Januar eine Diskussion unter der Überschrift „Ist wissenschaftliches Fehlverhalten unvermeidbar?“ statt. Auf dem Podium werden Prof. Wolfgang Löwer (Bonn), Professor Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität, und Professor Martin Ohst sitzen. Ohst ist als Ombudsmann für die Geisteswissenschaften mit der Prüfung von Plagiatsverdacht an der Bergischen Universität befasst.

Die Veranstaltungen im Gebäude I, Ebene 13, Hörsaal 28 sind für alle Besucher frei. Red