Sicherheit Höfen: Felshänge drohen abzustürzen

Wuppertal · Das Wetter hat für Zerklüftungen in den Felsen gesorgt. Die Stadt verhängt kurzfristig Absperrungen.

Auch der Sportplatz am Höfen kämpft mit Problemen wegen Felsstürzen.

Auch der Sportplatz am Höfen kämpft mit Problemen wegen Felsstürzen.

Foto: Günter Hiege

Weil Felshänge im Bereich Höfen absturzgefährdet sind, hat die Stadt jetzt Absperrungen verhängt und weitere Gutachten in Auftrag gegeben.

Durch die Witterungsverhältnisse der vergangenen Monate mit hohen Niederschlägen und zuletzt tiefen Temperaturen haben sich in den Felshängen im Bereich Höfen deutliche Zerklüftungen gebildet, teilte die Stadt in einer Pressemitteilung am Samstagabend mit. Teile der Felshänge könnten sich demnach durch eindringendes Wasser und Frost gelöst haben, sodass möglicherweise Abstürze drohen. Um die entstandene Gefährdungslage zu entschärfen, hat die Stadt daher Sperrungen und Sicherungsmaßnahmen angeordnet und weitere Gutachten in Auftrag gegeben.

Auch Kleingartenanlagen
sind betroffen

Nach einem ersten Ortstermin mit einem Gutachterbüro musste der Zutritt zu Bereichen im Fuß des Hanges auf Höhe der SB-Waschanlage kurzfristig untersagt werden. Es droht hier der Absturz eines überhängenden Felsbrockens. Darüber hinaus wurde ein Zutrittsverbot für eine oberhalb dieses Bereiches liegende Parzelle der Kleingartenanlage Bahnlandwirtschaft Gildenstraße ausgesprochen. Auch dieser Bereich muss infolge Überhang und starker Zerklüftung als absturzgefährdet angesehen werden. Im Verlauf der Felswand ist auch die Kleingartenanlage Olgastraße von Betretungsverboten betroffen. Hier sind aufgrund des starken Bewuchses im Hang Rückschnitte notwendig, damit die Gutachter die Felssituation bewerten können.

Netzsicherung aus dem Jahr 1994 muss überarbeitet werden

Auch der sogenannte Felsenspielplatz an der B 7 ist von der Verwitterung betroffen. Die vorhandene Netzsicherung aus dem Jahr 1994 muss laut Aussage des Gutachterbüros überarbeitet werden. Auch hier sind genauere Untersuchungen, Rückschnitt- und Absperrmaßnahmen notwendig.

Betroffene private Grundstückseigentümer wurden von der Stadt informiert. Intensivere Begutachtungen sollen noch in diesem Jahr beginnen.

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