Hier bauen die Wuppertaler Stadtwerke ihre neue Konzernzentrale

Stadtwerke : Stadtwerke beschließen Neubau der Zentrale in Barmen

Aufsichtsrat stimmt für den Verbleib an der Bromberger Straße und rechnet mit Kosten von 46,4 Millionen Euro.

Die Zentrale der Wuppertaler Stadtwerke bleibt an der Bromberger Straße in Barmen. Das hat der Aufsichtsrat der städtischen Tochtergesellschaft am Freitag beschlossen. Demnach ist geplant, auf dem angestammten Gelände ein neues Domizil zu errichten. Der Neubau ist notwendig, weil die bestehenden, knapp 50 Jahre alten Häuser PCB-belastet sind und die Gesundheit der Beschäftigten gefährden.

Der Plan, nachdem die Stadtwerke die Bundesbahndirektion am Döppersberg nach einer Sanierung anmietet, sind damit endgültig vom Tisch. Sie waren an den zu hohen Mietforderungen des Eigentümers gescheitert.

Statt dessen soll nun für 450 Mitarbeiter der WSW ein nagelneues Gebäude entstehen. Die Stadtwerke greifen rechnen mit Baukosten von maximal 46,4 Millionen Euro. Mit dieser Summe war das Vorhaben bereits 2017 kalkuliert worden. Die neue Zentrale soll 2023 bezugsfertig sein. Dann endet aller Voraussicht nach eine lange Geschichte um den Neubau des WSW-Hauptquartiers, das auch einmal für den Carnaper Platz vorgesehen war. Doch nach Protesten von Bürgervereinen wurde der bereits vollzogene Verkauf der städtischen Fläche an die Stadtwerke rückabgewickelt. Der Carnaper Platz ist nun ein geplasteter Parkpklatz, auf dem zuweilen Zirkusse gastieren. Red