Grundschule Kruppstraße: „Ein Leuchtturm des Wuppertaler Bildungsangebotes“

Wuppertal : Ebert: Die Grundschule ist ein „Leuchtturm des Wuppertaler Bildungsangebotes“

Fragebogen 2019 Bezirksbürgermeisterin freut sich auf die Fertigstellung der Einrichtung an der Kruppstraße und hofft, dass der Dönberger Rad- und Wanderweg realisiert wird.

. Der Fragebogen der WZ an die Bezirksbürgermeister zum neuen Jahr hat Tradition. Diesmal: Gabriela Ebert (SPD), Bezirksbürgermeisterin von Uellendahl-Katernberg.

Was wird das Leuchtturmprojekt 2019 für Ihren Bezirk?

Gabriela Ebert: Mit der Fertigstellung der Grundschule Kruppstraße erhält der Katernberg eine Einrichtung, die den neuesten pädagogischen Erkenntnissen entspricht – ein echter Leuchtturm des Wuppertaler Bildungsangebotes.

Auf welche Veranstaltungen freuen Sie sich im kommenden Jahr?

Ebert: Ganz Wuppertal freut sich auf den langen Tisch. Im Stadtbezirk gehören die Ausstellungen der Dönberger Künstlerinnen und Künstler, die Sommerfeste der Kleingärtner und des Fördervereins Freibad Eckbusch dazu.

Ihre größte Enttäuschung in 2018 für Ihren Bezirk?

Ebert: Ich habe bedauert, dass es kein neues Standortverfahren für die Forensik gegeben hat.

Gibt es ein Dauerprojekt in Ihrem Bezirk, bei dem Sie die Hoffnung fast schon aufgeben, dass da mal was draus wird?

Ebert: Nachdem unter Oberbürgermeister Peter Jung der Dönberger Rad- und Wanderweg bereits zu Grabe getragen wurde, habe ich in vielen Gesprächen mit Vertretern des Verkehrsministeriums NRW, Straßen NRW, dem zuständigen Dezernenten in Wuppertal und betroffenen Eigentümern versucht, das Projekt zu retten. Im Moment sieht es so aus, dass trotz voreiliger öffentlicher Äußerungen alles auf einem guten Weg ist. Das Problem der Dönberger Nahversorgung bleibt leider ungelöst auf der Tagesordnung.

Die Bezirksvertretungen kämpfen für mehr Rechte und Einfluss. In welchen Bereichen könnte das 2019 in Ihrem Bezirk wichtig werden?

Ebert: Die Bezirksvertretungen sind nach der Gemeindeordnung NRW in allen Fragen zuständig, deren Bedeutung nicht über den Bezirk hinausgeht. Hier hat die Stadt Wuppertal noch einen erheblichen Nachholbedarf, wenn es um die Ausschöpfung der Rechte der Bezirksvertretungen geht.

Haben Sie einen „Geheimtipp“, was man in Ihrem Bezirk unbedingt einmal machen, erleben oder besuchen sollte?

Ebert: Hierzu gehören unbedingt die vielen kulturellen und historisch interessanten Veranstaltungen des Fördervereins Pro Mirke – neben einem Bad im „Pool im Pool“.

Buga, Pina-Bausch-Zentrum, Seilbahn & Co.: Was könnte aus Ihrer Sicht Wuppertal in den nächsten Jahren nach vorne bringen?

Ebert: Wuppertal hat sich nach meiner festen Überzeugung in den früheren Jahren weit unter Wert verkauft. Alle angesprochenen Vorhaben dienen dazu, Wuppertal attraktiver zu machen und Strahlkraft für unsere Stadt zu entwickeln.

2019 feiert Wuppertal seinen 90. Geburtstag: Sehen Sie sich als Wuppertalerin oder eher Ihrem Bezirk zugehörig?

Ebert: Ich sehe mich als Wuppertalerin in einer Stadt, die durch ihre Stadtbezirke lebendig und liebenswert wird. Uellendahl, Dönberg und Katernberg bestechen dabei durch viele Grün- und Erholungsflächen.

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