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Ronsdorf: Grundschule Echoer Straße braucht mehr Spiel-Platz

Ronsdorf : Grundschule Echoer Straße braucht mehr Spiel-Platz

Bezirksvertreter drängen mit Nachdruck auf die Nutzung der leerstehenden Hausmeisterwohnung.

Ronsdorf. Mehr Platz zum Spielen wünschen sich Eltern, Kinder und Betreuerinnen an der Grundschule Echoer Straße. Die Räume, in denen die Kinder außerhalb der Unterrichtszeiten betreut werden, platzen aus allen Nähten. Jetzt will die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung (BV) gemeinsam mit den anderen Parteien einen Appell an die Verwaltung richten, Abhilfe zu schaffen.

Rund 200 Mädchen und Jungen drücken an der Echoer Straße täglich die Schulbank. Knapp die Hälfte davon, etwa 90, bleiben im Gebäude, wenn im Stundenplan kein Unterricht vorgesehen ist. Die vom Schulverein getragene Betreuung „Spielhaus“ sorgt für eine verlässliche Betreuung von 8 bis längstens 15 Uhr.

Doch die genutzten Räume werden den Kindern zu eng. „Wir mussten schon Kinder abweisen“, sagt Schulleiter Sven Ludwig. Es gäbe eine naheliegende Lösung: Die 100 Quadratmeter große Hausmeisterwohnung im Obergeschoss steht leer.

„Wir könnten den Platz auch für Kleingruppenarbeit nutzen“, sagt Sven Ludwig. Das wäre ideal, wenn die Schule einmal Kinder mit Behinderung aufnimmt. Aktuell gebe es Überlegungen, für die Betreuung Räume des BTV Graben zu nutzen - „nur einmal über den Schulhof“, sagt Sven Ludwig. Aber besser wäre eben die Hausmeisterwohnung.

Schon im November hatte die BV die Verwaltung um Auskunft zur künftigen Nutzung der Räume gebeten, jetzt will die CDU-Fraktion erneut auf eine zeitnahe Nutzung der Wohnung drängen.

Schuldezernent Stefan Kühn bestätigte, dass es an der Schule „einen gravierenden räumlichen Engpass“ gebe. Sobald die Schule ein Nutzungskonzept für die Wohnung vorlege, könne das Gebäudemanagement die Kosten ermitteln. „Dann müssen wir sehen, ob und wie es die Umsetzung gelingt“, sagte Kühn.

Kurt von Nolting hofft auf eine baldige Lösung. Denn die steigenden Schülerzahlen in Ronsdorf seien ja erfreulich: „Wir haben jahrelang darauf hingearbeitet, dass wieder Familien mit Kindern nach Ronsdorf ziehen.“ Er verweist zudem aufs Schulgelände: Dort hätten auch Module Platz.