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„Grüß’ mir mein Wuppertal“ – Dieter Thomas Heck macht mit

„Grüß’ mir mein Wuppertal“ – Dieter Thomas Heck macht mit

Wuppertal in der Musik: Es gibt noch viel mehr Lieder mit Bezug zu Wuppertal. Oft geht es dabei um Mädchen und die Schwebebahn.

Wuppertal. Ganz so trostlos steht es offenbar doch nicht um Wuppertal. Jedenfalls nicht, wenn es um die Frage geht, wie die Stadt in der Welt der Musik und speziell im Schlager vertreten ist. WZ-Leser Gerd Schmidt legt sogar Wert auf die Tatsache, dass andere Städte ähnlicher Größe noch viel seltener in Liedtexten vorkommen. Und er erinnert sich an ein Lied mit folgendem Inhalt: "Die Adelheid aus Wuppertal, die hat ein süßes Muttermal, das weiß die Männerwelt bis runter nach Elberfeld."

Von wem genau die Musik allerdings stammt, ist derzeit unbekannt. Anlass für die Erinnerung: Gestern hat die WZ anlässlich der Videoaufnahmen zu Ted Powers Hymne "Mädchen aus Wuppertal" berichtet, wie Wuppertal bislang in der Musikwelt dasteht. Da ging es um Smokin´ Joe Kowalski und die von der Band gezeigte Art, wie im Bergischen Gäste begrüßt werden ("Wat willst Du denn hier?"), die Wuppertaler Originale und Striekspöen ("GrüßQ mir die Heimat . . ."), Bill Ramseys "Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe", die dem Sänger als Elfriede aus Wuppertal bekannt war.

Außerdem vertreten: Die Lokalmatadoren Sascha Gutzeit und Roland Geiger, das Bergische Heimatlied, natürlich Gottlieb Wendehals mit Polonäse Blankenese ("Von Blankenese bis hinter Wuppertal"), bei der die Löcher aus dem Käse fliegen, sowie Cliff & Rexonah und deren amouröser Zwischenstopp in Wuppertal. Auch da reimte sich übrigens Muttermal auf Wuppertal. "Wir fin- gen an zu schmusen beim Halt in Leverkusen, dein süßes Muttermal fand ich in Wuppertal. Ich fand das ganz große Glück in Osnabrück."

Damit ist aber noch lange nicht Schluss: Hat doch Jörg Knör zum Lampenfieber im Jahr 2003 die Besucher mit einem eigenen Lied über Wuppertal überrascht.

WZ-Leserin Gisela Altendorf macht außerdem auf die große Abschiedsgala für Dieter Thomas Heck aufmerksam. In dieser Show sangen Marshall & Alexander einen Titel mit dem Namen "Komm’ mit nach Wuppertal". Dieses Lied spielte Heck 1964 zusammen mit Rolf Simson und dem Roland Trio. Marc Marshall ist übrigens der Sohn von Schlagerlegende Tony Marshall. Möglicherweise war der Song aber aber nicht wirklich ein Gassenhauer, denn offenbar kann sich kaum jemand daran erinnern - nicht einmal in Wuppertal.

Ein Schicksal, das Bonny St. Claire (später Bonnie) nicht teilt. Ihre Single mit dem Lied "In der Wuppertaler Schwebebahn" ist zum Beispiel im Besitz von Karl Hugo Dierichs. Textbeispiel:

"In der Wuppertaler Schwebebahn, da fing die Liebe unseres Lebens an." Produzent war übrigens Ralph Siegel.

Und dann gibt es da noch eine Sonderanfertigung von Emi Electrola. Das Cover der Scheibe trägt den Namen Wuppertal Valley Rock. Die Musiker? Die Hot Peppers Jazzband. Auch ihnen hat es die Schwebebahn angetan - außerdem natürlich ein Mädchen. Und die Gruppe vereint sogar die Stadtteile. "Mädel, fahr mit mir Schwebebahn, stell Dich nicht so schüchtern an. Weißt Du, von Elberfeld bis Barmen möchtQ ich Dich gar zu gern umgarnen, und wennQs Dir gut gefällt zurück bis Elberfeld."