Grünes Licht für viele Projekte

Grünes Licht für viele Projekte

Vor der Sommerpause bringt der Stadtrat einiges auf den Weg.

In der letzten Sitzung vor den Sommerferien standen zahlreiche Entscheidungen im Stadtrat an. Der Rat gab in seiner mehr als fünfstündigen Sitzung grünes Licht für bedeutende Projekte.

Der Rat stimmte der Sanierung und Erweiterung der Gesamtschule Langerfeld mit Kosten von 28,4 Millionen Euro zu. Alle drei Häuser sind in die Jahre gekommen, weisen zum Teil große Mängel auf. In einer Phase Null haben Lehrer, Architekten und Verwaltungsmitarbeiter bereits vor einem Jahr erarbeitet, welche Bedürfnisse die Gebäude nach der Sanierung durch das Gebäudemanagement erfüllen sollen. Als Vorbild für die Phase Null gilt hier das Vorgehen bei der Modernisierung des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums.

Ebenfalls einstimmig fiel der Grundsatzbeschluss zum Neubau einer sechsgruppigen Kita auf dem Grundstück Löhrerlen/Ecke Hannoverstraße und einer sechsgruppigen Kita an der Grafenstraße aus.

2,37 Millionen Euro kostet die Modernisierung des Sportplatzes Grundstraße. 765 000 Euro werden davon über die Sportpauschale finanziert. 600 000 Euro fließen über das Landesprogramm „Gute Schule 2020“ in das Projekt, eine Million Euro werden über allgemeine Haushaltsmittel verbucht. Gleichzeitig beschloss der Rat die Aufgabe der Sportanlage Clausewitzstraße. An der Grundstraße wird der Ascheplatz durch einen Kunstrasen ersetzt und durch ein Kleinspielfeld ergänzt. Die Aschebahn wird in eine Tartanbahn umgewandelt.

Der Rat beschloss mehrheitlich verkaufsoffene Sonntage am 14. Oktober in Barmen sowie am 9. Dezember in Elberfeld, Barmen und Ronsdorf. Am 14. Oktober wird in Barmen wieder das Schokoladenfestival „chocolart“ stattfinden. Dieses Fest wurde vom Rat als Begründung für eine Genehmigung des verkaufsoffenen Sonntags in einem bestimmten Bereich der Barmer City angesehen. Für die offenen Sonntage im Advent wurden die Weihnachtsmärkte als Begründung genannt. Da aber nur der Weihnachtsmarkt in Ronsdorf ein Ein-Tages-Event ist, steht die Begründung auf wackeligen Füßen. Im vergangenen Jahr hatte die Gewerkschaft Verdi ein gerichtliches Verbot der verkaufsoffenen Sonntage zur Adventszeit in Elberfeld und Barmen bewirkt. Dies ist auch für dieses Jahr nicht auszuschließen.