Tierwelt Grüner Zoo Wuppertal: Zuri erkundet die Außenwelt

Wuppertal · Okapi-Jungtier auf der Außenanlage unterwegs.

 Okapi-Jungtier Zuri und Mama Lomela – hier noch in der Innenanlage – sind nun auch im Freien zu sehen.

Okapi-Jungtier Zuri und Mama Lomela – hier noch in der Innenanlage – sind nun auch im Freien zu sehen.

Foto: Grüner Zoo Wuppertal/Claudia Philipp

Bei strahlendem Sonnenschein war das Okapi-Jungtier „Zuri“ in diesen Tagen zum ersten Mal auf der Außenanlage im Grünen Zoo unterwegs. Zunächst hielt sich das junge Weibchen, das am 27. Mai im Grünen Zoo zur Welt kam, eng an der Seite von Mutter „Lomela“ auf, später erkundete es die neue Umgebung auch auf eigene Faust – und vor allem im Galopp.

Viele Zoobesucher riefen beim Anblick der Okapis entzückt: „Oh, ein Zebra”. Genauso ging es damals auch den Entdeckern der scheuen Waldbewohner, heißt es vom Grünen Zoo. Nach dem Fund von Fellstücken hielten auch sie die Okapis aufgrund ihres Streifenmusters zunächst für eine neue Zebraart. Später konnte anhand von Schädelfunden die Verwandtschaft zur Giraffe nachgewiesen werden. Deshalb wird das Okapi auch als Waldgiraffe oder Kurzhalsgiraffe bezeichnet. Da es so zurückgezogen im dichten Regenwald der Demokratischen Republik Kongo lebt, wurde es erst im Jahre 1901 entdeckt.

Durch Wilderei und Lebensraumzerstörung sind die Bestände im natürlichen Lebensraum bedroht. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden Okapis als „stark gefährdet“ eingestuft. „Lomela“ und „Zuri“ sind nun auf der Außenanlage oder im Okapi-Haus zu sehen, können sich aber auch jederzeit in die hinteren nicht einsehbaren Innenanlagen zurückziehen.

(Red)