Bürgervereine: Große Pläne zwischen Beyenburg und Nordpark

Bürgervereine : Große Pläne zwischen Beyenburg und Nordpark

Die Bürgervereine Nordstadt, Beyenburg, Heckinghausen und Rott blicken auf viele Vorhaben im neuen Jahr.

Der größte unter den Wuppertaler Bürgervereinen ist der Nordstädter BV mit knapp 1000 Mitgliedern, er wird schon seit einigen Jahren von Heidrun Rieger geführt.

Nordstädter Bürgerverein

Das neue Jahr beginnt für die Nordstädter mit der Jahreshauptversammlung am 8. März in der „WiKi“, der Wichlinghauser Kirche, die jetzt vornehmlich weltlichen Zwecken dient.

Am Wochenende des 15. und 16. Juni lädt der NBV zu einer seiner größten Veranstaltung ein, nämlich der „Musik im Nordpark“. „Wir sehen das als unseren Beitrag zum 90-jährigen Stadtjubiläum von Wuppertal“, erklärt Heidrun Rieger und weist darauf hin, dass man sich zwei Wochen später auch am 29. Juni am „Langen Tisch“ auf der Friedrich-Engels-Allee präsentieren will. „Da betreiben wir zusammen mit der Vereinigten Lohnsteuerhilfe einen Stand und werden Cocktails servieren“, so Heidrun Rieger.

Dämmerschoppen und Kinder- und Familienfeste will man im Nordpark in Szene setzen. „Aber, dafür haben wir noch keine Termine im Auge“.

Das letzte Quartal 2019 ist Besinnlicherem gewidmet. Am 17. November gibt es erst ein Volkstrauertag-Gedenken am Ehrenmal im Nordpark und danach eine Gedenkstunde auf dem jüdischen Friedhof an der Hugostraße.

Am 11. November wird im Nordpark ein Martinszug stattfinden und am 8. Dezember feiern die Nordstädter mit ihren Gästen den Advent an der Ernst-Pauksch-Hütte.

Bürgerverein Beyenburg

Im östlichsten Bürgerverein, nämlich dem von Beyenburg, stand man vor einem Problem. „Unser Versammlungslokal, die alte Bruderschaft, hat geschlossen, und dafür wird dringend ein neuer Pächter gesucht“, sagt Norwin Schulte-Hürmann, der langjährige Vorsitzende der Beyenburger Bürger. Zumal im dortigen Schützensaal nicht nur die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins, sondern auch der Schützenball der viele Jahrhunderte alten Beyenburger Schützenbruderschaft stattfand.

Jetzt wird die Jahreshauptversammlung am 5. April im Evangelischen Gemeindezentrum stattfinden, während man sich zum regelmäßigen Stammtisch im Café Bootshaus („das liegt auf der Ennepetaler Seite des Stausees“, so Schulte-Hürmann) oder in „Birks kleinem Cafe´“ trifft.

Am 6. April gibt es die erste Stadtführung unter der Leitung von Jürgen Rottmann, und am 7. September eine weitere, die der stellvertretende Vorsitzende des Beyenburger Bürgervereins, Heinz-Werner Putzke, anführen wird. Treffpunkt ist jedes Mal die Haltestelle Beyenburg-Mitte an der ehemaligen Fabrik WGF.

Am 9. November trifft man sich schon um 14 Uhr voraussichtlich in Birks kleinem Café zum 9. Bürger Café, und am Volkstrauertag, dem 17. November, wird es eine Gedenkstunde am Kriegermal geben. Das Jahr klingt aus mit dem Stammtisch am 5. Dezember.

Bezirksverein Heckinghausen

In Heckinghausen heißt der Bürgerverein „Bezirksverein“ und wird seit Jahren von Jürgen Nasemann geführt. Am 20. März findet die Jahreshauptversammlung im Paul-Gerhard-Haus in der Rübenstraße statt, und dann hat die Vorbereitung auf das Bleicherfest mit der riesigen Flohmarktmeile am 16. Juni schon lange begonnen.

Beim Langen Tisch am 29. Juni wollen die Heckinghauser auch nicht fehlen und auch bei der Woche des Ehrenamtes Ende September mitwirken. Im Dezember brechen die Heckinghauser zu einer Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt auf, wobei das Ziel noch nicht feststeht.

Dafür sind aber Ort und Termin der jährlichen Seniorenfeier fest gebucht: am 8. Dezember wieder im Paul-Gerhard-Haus.

Rotter Bürgerverein

Der Rotter Bürgerverein startet mit einem ernsten Thema in das neue Jahr: am 12. Februar will man ab 15 Uhr im Foyer der Rotter Kirche über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht informieren.

An gleicher Stelle findet am 28. März ab 19 Uhr die Jahreshauptversammlung statt. Die These „Ich bin ein flotter Rotter“ soll am 30.März mit einem Großreinemachen des Wohnumfeldes unter Beweis gestellt werden.

„Vom 30. Mai bis zum 2. Juni unternehmen wir unsere Sommerfahrt nach Regensburg“, informiert Lothar Bergelt, der das Amt des Vorsitzenden von Karl-Heinz Emde übernommen hat.

Am 23. Juni gehen die Rotter erneut auf Reisen. Allerdings nur für einen Tag, nach Xanten.

Den Höhepunkt des Vereinslebens bildet am 7. und 8. September das 48. UNICEF-Kinder- und Herbstfest rund um den Schönebecker Busch.

Eine Herbstfahrt ins Blaue schließt sich am 16. Oktober an, und am 14. November können die Rotter in der Rotter Kirche beim Rückblick auf die Reisetätigkeit Erinnerungen austauschen.

Lothar Bergelt weist auch ausdrücklich auf die regelmäßigen Veranstaltungen wie die Treffs im Rotter Café dienstags und donnerstags von 14 bis 16.30Uhr hin. „Mittwochs ist im Schönebecker Busch ab 17 Uhr Boulen für Jedermann angesagt. Donnerstag-Gymnastik von 14 bis 16 Uhr im Anbau der Rotter Kirche soll das Vereinsleben ebenso lebendig halten wie der Singkreis Rott, der ebenfalls in der Rotter Kirche seine Lieder schmettert.

Aber auch das „Thorner Eck“ haben sich die Rotter Mitglieder als Lokal auserkoren, nämlich an jedem dritten Donnerstag im Monat für den Vereins-Stammtisch.

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