Groß-Reinemachen auf Spielplatz Dellbusch in Wuppertal

Spielplatz : Groß-Reinemachen auf dem Spielplatz Dellbusch

Am 5. Mai steht im Quartier der Picobello-Tag an. Es fehlt noch ein Hinweisschild.

Alles neu macht der Mai: Im Wuppertaler Osten soll der Wonnemonat insbesondere zu mehr Sauberkeit führen. Deshalb lädt der Förderverein Mehrgenerationenspielplatz Dellbusch für den kommenden Sonntag, 5. Mai, zum Picobello-Tag ins Quartier und freut sich über viele Helfer. Wer am  Sonntag, 5. Mai, dabei sein möchte, kann sich gegen 11 Uhr auf dem Spielplatz einfinden, saubergemacht wird bis voraussichtlich 14 Uhr. „Keine Anmeldung erforderlich“, heißt es vom Vorstand,  „Helferinnen und Helfer  sind herzlich willkommen.“

2005 stand der Spielplatz
bereits vor dem Aus

Dass es heute den Mehrgenerationenspielplatz (MGS) Dellbusch gibt, ist Verdienst des Fördervereins MGS Dellbusch. Denn als der Platz in den 70er Jahren angelegt wurde, war er ein toller Platz für Kinder, doch  Ende der 90er Jahre hatte er schon sehr gelitten und stand 2005 vor dem Aus. Auch in der  Spielplatzflächenbedarfsplanung,  die die Reihenfolge der Sanierungen regelt, tauchte der Dellbusch vor Jahren noch ganz weit hinten auf. „Deshalb haben wir einen gemeinnützigen Verein gegründet“, erinnert sich Jeanette Wölling vom Verein.

Was bei einem gemütlichen Beisammensein in der Siedlung im September 2012 seinen Anfang nahm, hat im August 2016 einen wichtigen Realisierungsschritt erlebt.  55 000 Euro wurden bis dahin in den Treffpunkt auf dem parkähnlichen Grundstück investiert. Die ehrenamtlichen Arbeitsstunden, insbesondere in der Anfangsphase, waren mehrere tausend. Für den Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit waren Unterstützer, Sachverständige und Spenden erforderlich. „Rückblickend lässt sich sagen: Es hat sich gelohnt“, sagt Jeanette Wölling.

Heute sei der Platz wieder attraktiv für alt und jung. Neben Balancier- und Kletterelementen gibt es auch ein Fitnessgerät für Erwachsene. Etwa 70 Mitglieder hat der Verein, die meisten kommen aus der Nachbarschaft und leben im Quartier. Der Förderverein setzt sich dafür ein, dass sich auf dem Grundstück Anwohner aller Altersgruppen der umliegenden Wohnsiedlungen treffen können, um sich gemeinsam zu bewegen und soziale Kontakte zu knüpfen. „Über die Vereinsarbeit sind tolle Kontakte in unserem großen Wohngebiet entstanden. Diese Verbindungen entwickeln sich  weiter, denn das Vereinsleben geht auch weiter. Jetzt gilt es, unseren MGS schön zu halten und bekannt zu machen.“

Und in diesem Zusammenhang hat der Verein ein dringendes Anliegen: eine Beschilderung des Treffpunkts nämlich. „Der Platz ist sozusagen der Straße  hintergelagert“, erklärt Jeanette Wölling. „Er befindet sich zwischen dem Dellbusch und den Straßen Auf’m Kampe und Immenweg. Wer das nicht weiß, findet ihn nicht ohne weiteres.“  Deshalb möchten die Ehrenamtler eine Beschilderung. Man habe sich zwar schon an die Fachverwaltung gewandt, bisher aber noch ohne Ergebnis.  „Wir würden das Schild sogar selbst finanzieren“, ist vom Verein zu hören. Doch ohne Genehmigung sei das nicht möglich. „Ein Hinweisschild wäre für uns das Tüpfelchen auf dem i.“

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